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Gartenbahn

Defekte Bodenplatte Kiss Ge 6/6 II

  1. Weiss nun jemand genaueres im Bezug auf die neuen Bodenplatten? Oder sind die "Muster" immer noch in der Nachbesserungs-/Korrekturphase?
    Wie (leider) aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war sind einige Abnehmer ob dem Verzug nicht überrascht. 😮 😮
    Ob das wohl Gründe hat? fragt sich vielleicht manch ein Skeptiker. ;) :(

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  2. Ist das nun eine rhetorische Frage um die Forumsaktivität etwas anzukurbeln?

    Weiss nun jemand genaueres im Bezug auf die neuen Bodenplatten? Oder sind die "Muster" immer noch in der Nachbesserungs-/Korrekturphase?

    Frag doch mal Deine Quelle:

    Aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war, sind einige Abnehmer ob dem Verzug nicht überrascht.....

    Es vereinfacht Konversationen ungemein, wenn der Fragesteller die Antwort zur Frage schon weiss ;)
    LGD

  3. dneu schrieb:
    Ist das nun eine rhetorische Frage um die Forumsaktivität etwas anzukurbeln?

    Weiss nun jemand genaueres im Bezug auf die neuen Bodenplatten? Oder sind die "Muster" immer noch in der Nachbesserungs-/Korrekturphase?

    Frag doch mal Deine Quelle:

    Aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war, sind einige Abnehmer ob dem Verzug nicht überrascht.....

    Es vereinfacht Konversationen ungemein, wenn der Fragesteller die Antwort zur Frage schon weiss ;)
    LGD

    Von rhetorisch keine Spur! Mich interessiert ob und wann Ersatz - der passt - geliefert wird. Die Aussage der Quelle betraf allgemeine Erfahrungen. An solchen bin ich als früherer Hersteller in der Branche immer besonders interessiert. ;) ;)

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  4. Die Aussage der Quelle betraf allgemeine Erfahrungen. An solchen bin ich als früherer Hersteller in der Branche immer besonders interessiert.

    Genau so hab ich das verstanden ;) Wobei die ungenannte Quelle am aussagekräftigsten ist. Damit lässt sich doch was anfangen. Es ist egentlich schon gut, dass es solche "Quellen" und "ich habe gehört" Typen gibt. Oder? ;)

    LGD

  5. dneu schrieb:

    Die Aussage der Quelle betraf allgemeine Erfahrungen. An solchen bin ich als früherer Hersteller in der Branche immer besonders interessiert.

    Genau so hab ich das verstanden ;) Wobei die ungenannte Quelle am aussagekräftigsten ist. Damit lässt sich doch was anfangen. Es ist egentlich schon gut, dass es solche "Quellen" und "ich habe gehört" Typen gibt. Oder? ;)

    LGD

    Ganz klar :) B) Solche Branchenquellen sind Gold wert, selbst wenn man nur seine eigenen Eindrücke, im Nachhinein, bestätigt bekommt. Das läuft alles unter "Track record" (Leistungsaufzählung) und hilft der Meinungsbildung.

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
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    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  6. Ich habe mich also an die Arbeit gemacht mit der zweiteiligen Bodenplatte (aus der Vorab-Serie) für die Ge 6/6 II. In der Tat sind die Teile aus Stahl und pro Hälfte knapp 600 g schwerer als die alten Zinkguss-Platten; insgesamt bringt die Lok mit den neuen Bodenplatten also über ein Kilo mehr auf die Waage ( ! ).

    Wie schon früher geschrieben, fluchteten die Bohrungen für das Knickgelenk nicht. Um diesen Fehler zu beheben, habe ich wie Michael die Bohrungen ausgebohrt, ein M8-Gewinde hineingeschnitten und dann eine neue Bohrungen gesetzt, zuletzt mit einem 6,1 mm-Bohrer. Leider habe ich da aber gepatzt und mußte die Hilfe eines befreundeten Metallbauers in Anspruch nehmen, der mir die Löcher wieder zugeschweißt hat (WIG-Verfahren). Da kam ich dann mit meinen Bohrern nicht mehr weiter, so dass der Metallbauer mir die 6.1 mm-Bohrungen akurat gesetzt hat - die erste Hürde war damit genommen.

    Wie schon zuvor angemerkt, sind die Aufnahmen für die beiden Drehgestelle separate kleine Platten, die an die Bodenplatten angeschraubt werden - so weit, so gut. Michael hat aber schon darauf hingewiesen, dass die Höcker für die Längs- (vorne) und die Querneigung (hinten) gegenüber der alten Bodenplatte zu eng beieinander liegen. Daher habe ich auf den Drehgestellen den Wulst um den Drehzapfen auf eine plane Eben um den Drehzapfen abgefeilt - Problem # 2 behoben.

    Bei einem Probeaufbau des Gehäuses fiel mir auf, dass der Spalt zwischen den beiden Gehäuse-Hälften sich nach oben hin verjüngte, folglich das Gehäuse einem leichten Abknicken beim Übergang von der Ebene in eine Steigung entgegenstand. Eine Begutachtung der beiden Bodenplatten auf den montierten Drehgestellen ergab, dass die beiden Hälften im Bereich des Knickgelenks einen Tick abgesengt waren. Dem habe ich abgeholfen, indem ich beim mittleren Fahrgestell eine Unterlegscheibe (1,1 mm dick) zwischen Gehäuse und Öse so eingebaut habe dass das Fahrgestell nach wie vor noch leicht gegen die Längsachse verdreht werden kann - Problem # 3 gelöst.

    Jetzt muss ich nur noch die ganze Elektrik / Elektronik wieder in der Lok unterbringen, dann steht einer Wieder-Indienst-Stellung der schönen Ge 6/6 II von KISS nichts mehr im Wege, vermutlich sogar mit einer deutlich höheren Zugkraft (wegen des höheren Gewichts).

    Allen Kollegen und der Fa. KISS wünsche ich, dass die neuen (nachgebesserten) Bodenplatten bald verfügbar sein werden, denn damit ist der Spaßfaktor der Ge 6/6 II zweifellos noch größer.

    viele Grüße
    Wolfgang

  7. :)
    Hallo Wolfgang,
    danke für deine Informationen über deine Aktivitäten der Problemlösungen.
    Klingt sehr positiv.
    Wünsche dir nun noch eine gute Hand mit dem ganzen elektr. Einbau und viel Fahrspass.

    Evtl kannst du die Ge 6/6 II an unserem RKB-Nikolausfahrtag am 05.12.15 mal mitbringen, dann sind auch einige der davon Betroffene anwesend.

    Viel Bahnspass
    Manfred
    Filme von und über meine Bahn: http://de.youtube.com/Kreuzhofbahner

  8. Ich bin echt gespannt wann die definitive Ausführung mit den notwendigen Korrekturen geliefert wird.

    Am einen Arbeitsort in meinem früheren Leben gab es öfters auch solche Verzögerungen, zur einen Gelegenheit bemerkte ein Kunde: "Ist doch interessant dass es für ein Kind nur neun Monate benötigt. Aber ein Schweizer Hersteller das, mit dringenden Korrekturen, in der Zeit nicht schafft."
    Nein, das war nicht an mich gerichtet ;) , das war dem Geschäftsinhaber eins ans Schienbein; ich stand da als Kundendienstler nur daneben. ;) 😁

    Bearbeitet von RhB_HJ am 27.09.2015, 00:19(Grund: Schreibfehler.)

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  9. Und jetzt noch das Ende der Story: Um es vorwegzunehmen, meine Ge 6/6 II ist wieder zusammengebaut und läuft; an dem exakten Spaltmaß zwischen den beiden Gehäuse-Hälften hätte selbst Ferdinand Piech sicher seine reine Freude.

    Aber der Reihe nach: Auf den neuen Platten waren schon entsprechende 2,5 mm-Sacklöcher vorhanden, in die dann nur noch ein M3-Gewinde geschnitten werden mußte, damit Decoder bzw. das "Spur G DCC Interface" von Massoth und der Lautsprecher befestigt werden konnten. Dann aber ein kurzes Zögern, bis wieder klar war, dass auf dem Interface die Buchsen für die Mini-Stecker "Licht hinten" (unten und oben) sinnigerweise auf der X1-Seite mit der Buchse für Gleis/Motor des vorderen Drehgestells angeordnet sindtzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz und umgekehrt (warum eigenlich ?).

    Die Gehäuse-Hälften aufgesetzt, das Ganze auf den Kopf gestellt, um das Gehäuse zu verschrauben, doch siehe da, die entsprechenden Löcher (4 x pro Hälfte) in der Bodenplatte fluchteten nicht ganz mit den Gehäusebohrungen. Grund dafür ist wahrscheinlich, dass ich mich bei den Bohrungen für das Knickgelenk an der alten Spritzguß-Bodenplatte orientiert hatte, aber erst jetzt bemerkt hatte, dass die Bohrungen für die Gehäuse-Befestigung der alten Platte Langlöcher waren. Folglich mußte ich auch bei der neuen Bodenplatte die Löcher etwas aus-/auffeilen (jeweils Richtung Kopfende) und dann klappte auch die Endmontage.

    Dass bei der Probefahrt auf einem Rollenprüfstand die Räder des vorderen Drehgestell sich nicht drehten - Pech ! Daran ist nun wahrhaftig nicht die neue Bodenplatte schuld. Wie sich herausstellte, hatte sich eine Litze von einer Lötfahne des Motors gelöst und mußte neu angelötet werden =>> Happy End !

    viele Grüße
    Wolfgang

  10. DCC-Greenhorn schrieb:
    Aber der Reihe nach: Auf den neuen Platten waren schon entsprechende 2,5 mm-Sacklöcher vorhanden, in die dann nur noch ein M3-Gewinde geschnitten werden mußte, damit Decoder bzw. das "Spur G DCC Interface" von Massoth und der Lautsprecher befestigt werden konnten. Dann aber ein kurzes Zögern, bis wieder klar war, dass auf dem Interface die Buchsen für die Mini-Stecker "Licht hinten" (unten und oben) sinnigerweise auf der X1-Seite mit der Buchse für Gleis/Motor des vorderen Drehgestells angeordnet sindtzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz und umgekehrt (warum eigenlich ?).

    Das Geheimnis kann ich lösen, es sind nicht die Buchsen am Dekoder/motherboard vertauscht, sondern die Löcher sind in der anderen Platte bei den neuen Prototypen...also 180 'Grad verdreht wenn man beide verbindet.

    Dass bei der Probefahrt auf einem Rollenprüfstand die Räder des vorderen Drehgestell sich nicht drehten - Pech ! Daran ist nun wahrhaftig nicht die neue Bodenplatte schuld. Wie sich herausstellte, hatte sich eine Litze von einer Lötfahne des Motors gelöst und mußte neu angelötet werden =>> Happy End !

    viele Grüße
    Wolfgang

    Nund denn, das ist ein ganz altes Problem und hieß mal "Kurzschluss im Getriebe", weiteres bei This Manhard oder hier im Forum, aber ganz weit unten in der Vergangenheit.

    :)

    Michael

  11. Hallo Michael,

    ja, es stimmt, das Motherboard ("Massoth Spur G DCC Interface"), das KISS in meiner Ge 6/6 verbaut hat, ist nun nicht mehr auf der vorderen, sondern auf der hinteren Hälfte der zweiteiligen Bodenplatte montiert. Da ich das Board aber mit den beiden mittleren Bohrungen fixiert habe, ist es auch nicht gegenüber der alten Lage um 180 Grad verdreht.

    Was ich mir beim Verkabeln erst wieder vergegenwärtigen mußte, ist Folgendes: Auf dem Motherboard sind nur zwei Buchsen beschriftet, nämlich die für Gleis/Motor vorn (auf der X1-Seite) und die für Gleis/Motor hinten (auf der X2-Seite) - soweit so gut. Was sich mir allerdings nicht erschließt und erst durch Probieren klar wurde, ist die Tatsache, dass die Buchsen für das Licht hinten sich auf der X1-Seite befinden, also da, wo Motor/Gleis vorn ist, und umgekehrt - ist halt so und auch nicht weiter tragisch, wenn man es weiß (bzw. herausgefunden hat).

    Oder habe ich Dich falsch verstanden ?

    viele Grüße
    Wolfgang

  12. Das ist eine größere Story, die damals bei dem "Kurzschluss" thema mit behandelt wurde.

    in Kürze:

    man hat seitens KISS damals von Stecker auf Kabel-Anschluss beide den Getrieben umgestellt (2te Serie) , aber die alten Kabel mitgeliefert.

    die Leute die da das dann montiert haben haben dann eine Drehung in die Adaption eingebaut...

    Also ist Vorwärts rückwärts und umgekert.

    um das zu korrigrieren hat man das Licht anderesrum angeklemmt und das Fahrtrichtungs-bit im CV 49 umgedreht...

    also mehrfache Negation ist irgendwann mal richtig rum... ;)

    Ich habe das bei allen meinen Ge4/4 und Ge6/6-II saniert mitsamt den Getrieben. War ein Aufwasch.

    Also, normal ist links bei X1 die "Vorwärts-Seite" für ALLE Stecker.

    Grüße

    Michael

  13. Eigentlich gehört es nicht hier her, aber es passt wunderbar zu Kiss. Gestern wurden mir Bilder von einem offenen Antrieb der Kiss Ge 6/6 I gezeigt wo das Schneckenrad so zerstört ist, dass die Schnecke nicht mehr auf dem Schneckenrad greifen kann. Dass die Lok nicht mehr fährt ist mir bei diesem Anblick klar. Auch klar ist für mich, dass eine solche Konstruktion auf die Dauer nicht funktionieren kann und ich stelle mir die Frage: Ist eigentlich Kiss nicht in der Lage ein funktionstüchtiger Antrieb zu entwickeln, dabei denke ich auch wieder an die HGe 4/4 II. Solche Antriebe wie diese Zwei ist in meinen Augen totaler Pfusch. Kiss täte gut daran, sich mal erklären zu lassen wie ein funktionstüchtiger Antrieb gebaut werden muss, einen Antriebl von Hesga könnte da als Vorbild gute Dienste leisten. Meine Meinung ist, eine Lok in dieser Preislage sollte eigentlich auch mit funktionstüchtigen Antrieben bestückt sein.
    Eines ist sicher, mein Kiss Kroki wird andere Antriebe erhalten bevor es überhaupt einmal aufgegleist wird.
    Manfred

  14. Nun dieser Antrieb ist seit vielen Jahren im Einsatz und erprobt, zum Beispiel in meiner Ge4/6 und in der G4/5.

    allerdings hat man hier ein klein wenig anders konstruirt, was vieleicht das Problem ist:

    in der Ge4/6 ("schöne Oerlikonerin") und in der G4/5 sind alle Achsen mit einem solchen Getriebe ausgestattet, und diese mit Kardanwellen verbunden.

    Beide Loks habe ich und die sind uralt und zeigen Null Verschleiß am Zahnrad

    Bei der Ge6/6 "Kroki'" ist nur die mittlere Achse angetrieben und der Rest (soll) über die Kuppelstangen mitgenommen werden. Wenn die jetzt klemmen wird's eng für das Zahnrad. Bei Ernst Reutimann sient man Bilder auch von einem neuen Ersatz-Zahnrad, dessen beginnender Verschleiß auch schon wieder mehr ist als das was meine beiden Uralt-Loks haben.

    😳

    An sich ist das ein feines Getriebe nur irgendetwas drumherum passt nicht und das sieht man halt erst im Dauerstreß.

    Grüße

    Michael

  15. Habe mir die Seite von Ernst Reutimann angesehen und auf keinem Bild kann ich die Lagerung der Schnecke sehen und somit auch keinen Kommentar dazu abgeben. Die Bilder, welche mir gezeigt wurden zeigen, dass die Schnecke kein Gegenlager hat und das ist aus mechanischer Sicht voller Murks. Bei allen Maschinen und Apparaten welche ich bis Heute gesehen habe, ist die Schnecke gegengelagert und für eine dauerhafte Funktion ein muss. Alles andere wird auf die Dauer nicht halten und das nicht nur im Modellbau so sondern überall wo ein Schneckengetriebe im Einsatz ist.
    Manfred

  16. Es ist der Standardantrieb für KISS Messingmodelle, auch in anderen Spurweiten.

    Nach meinen Infos war im Prototypenstadium zunächst wie beim Original allein die Blindwelle angetrieben und die 3 Achsen nur über das Gestänge. Da gab es wohl schon Hinweise auf mechanische Probleme, sodaß dann die mittlere Achse angetrieben wurde.
    Aus meiner Sicht gibt es zwei Probleme bei dieser Konstruktion:

    1. Möglicherweise sind die Metalllegierungen der Schnecke und Zahnräder nicht mehr so hochwertig
    2. Durch die R2(1) Fähigkeit sind die Achsen extrem seitenverschieblich und die Kurbelzapfen überlang, das führt zu einer erheblichen Steigerung der Reibung der Gestängeübertragung in Kurven, da die Kraftübertragung nicht mehr im 90° Winkel erfolgt.

    Nach den Bildern von Ernst habe ich mein Kroko einem 100Std. Dauerlauf auf dem Rollenprüfstand unterzogen und anschließend die Getriebe inspiziert, keine wesentliche Abnutzung.
    Bei den Testfahrten auf R 2 fällt aber ein erhebliches Knirschen im Gestänge auf, das auch nach Schmierung der Kurbelzapfen nicht wesentlich abnimmt.

    Man hätte es wohl besser bei einer R3 Tauglichkeit belassen und das bessere Konzpt wäre der Antrieb beider Aussenachsen mit wenig Seitenspiel gewesen mit einer seitenverschieblichen Mittelachse ohne Antrieb. Oder gar der Antrieb aller 3 Achsen eines Drehgestells.

    Grüsse

    Herby

  17. Kiss täte gut daran, sich mal erklären zu lassen wie ein funktionstüchtiger Antrieb gebaut werden muss..

    und Du übernimmst das jetzt?

    Bei einem Gespräch mit einem KISS Mitarbeiter wurde mir anschaulich erklärt. "Es gäbe immer Jemand, der sobald das Modell auf dem Markt sei, genau wisse wie man es hätte machen können oder müssen". Es wurde KISS sogar schon angeboten, dass ganze CAD Konstruktionen für ein Getriebe zur Verfügung gestellt würden, damit ein wirklich perfekter Antrieb realisiert werden könnte. Nur sei dann bis zur Produktionsreife leider nichts bei KISS eingetroffen. 😑

    Ob und warum die Ge 6/6 I Probleme beim Antriebsritzel haben können, kann ich als Laie nicht nachvollziehen. Denke aber, dass KISS doch schon einige Antriebe gemacht hatte, die keine Probleme hatten. Und gerade im Fall der HGe 4/4 II haben sie im höchsten Masse Kulanz bewiesen!

    Übrigens sucht der VW Konzern auch gerade Leute, die jetzt genau wissen wie man es hätte machen sollen... B)

    LGD

  18. ich übernehme überhaupt nichts! Habe lediglich meine bedenken zu den Kiss Antrieben HGe 4/4 II und Ge 6/6 I geäussert. Dass ich Heute weiss wie ein funktionstüchtiger Antrieb gebaut sein muss kommt, weil ich die Fabrikation der HESGA Antriebe übernommen habe. Mit dem Konstrukteur dieses Antriebes habe ich auch Heute noch sehr guten Kontakt. Weitere HGe 4/4 II Antriebe werde ich keine mehr herstellen, habe 40 Stück hergestellt, 30 sind nun verkauft und zwei reserviert. Die restlichen 8 Antriebe brauche ich für meinen Eigenbau. Meine Kiss Ge 6/6 I werde ich umbauen bevor die Lok die erste Fahrt macht. Es ist aber traurig wenn man für eine Lok über 2500 Euro bezahlt, welche später mit nochmals mit 1500 Euro nachgerüstet werden muss damit sie auch einen Zug von 6 Wagen eine 4% Steigung in Adhäsionsbetrieb hochziehen kann. Auf einer Zahnradstrecke verlange ich weit mehr als 12%.
    So, nun werde ich mich zu diesem Thema nicht mehr äussern, meine Loks haben keine Antriebsprobleme, dafür habe ich gesorgt.

  19. ich übernehme überhaupt nichts!

    (das war ja zu erwarten.. ;) )

    Ja, wenn jeder die Fabrikation der hesga Antriebe übernehmen könnte, dann hätte "jeder" wohl auch gewusst, was KISS machen müsste...

    Das ist doch müßig und wohl nicht realistisch. Auch benötigt nicht jede KISS Lok ein hesga Getriebe, aber die HGe 4/4 II schon (übrigen die HGe 4/4 I von SCHEBA auch). Übrigens macht ein hesga Antrieb alleine noch lange keine gute Lok.

    Musste man die hesga Getriebe für 1500.- € (ich glaub es waren zwar 1380.- CHF, was auch beim heutigem € Kurs nie und nimmer 1500.- gibt) selber bezahlen?

    Also ich nicht.. :)

    LGD

    Bearbeitet von Neumann Daniel am 03.10.2015, 17:30

  20. Ja Manfred, so läuft das öfters in den Foren (mehr oder weniger egal in welchem); die Einwände von Leuten welche in der Materie bewandert sind werden da gerne angefochten. Ob das nun aus verbissenem Fanverhalten zur Marke X, Y oder Z herrührt vermute ich meistens, kann das aber nicht beweisen, da ich zu keinem der Markenklubs gehöre. ;) :)

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
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    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  21. Für mich muss jede Lok meinen Forderungen gerecht werde egal was für ein Antrieb sie hat. Mit Antrieben nach HESGA tun sie das mit Sicherheit. Ein solcher Antrieb hat halt auch seinen Preis denn, gratis arbeitet niemand es sei denn, er ist Stroh Dumm. Mein Einkommen habe ich nicht von meinem Hobby nein, mit 74 Jahren arbeite ich immer noch als Selbstständig erwerbenden auf meinem erlernten Beruf Décolleteur.
    So nun hört Ihr nichts mehr von mir brauche meine Zeit für gescheiteres.
    Tschüss!!!!!!!!!!

    Bearbeitet von Maro am 03.10.2015, 20:46

  22. Danke HJ, Du sprichst mir mal wieder aus der Seele:

    ...so läuft das öfters in den Foren (mehr oder weniger egal in welchem); die Einwände von Leuten welche in der Materie bewandert sind...

    Fast in allen Foren sind diese "Klugscheisser" zu finden, die alles besser Wissen, aber es erst sagen, wenn die "Kacke am Dampfen ist".

    Wobei ich Maro in keinster Art und Weise als "KS" betitle, da ich sein Schaffen schon an diversen GBT bewundert habe. Ich attestiere Maro absolutes Know How zu.

    Mein Tread bezieht sich auf die Art Typen, die der eigenen Frau beim einparken zuschauen und wenn sie in den Lampenpfeiler kracht, rufen "Dass hät ich Dir gleich sangen können.."

    Da ich selber Loks mit HESGA Antrieben besitze, weiss ich genau was Maro meint. Die sind wirklich nicht zu topen und wohl nicht Tod zu kriegen. Aber ich frage mich schon, wie teuer eine KISS Lok wohl werden würde, wenn die Antriebe alleine schon mehr als 1000.- € kosten? Kann sich das ein Modellbahner oder der Hersteller überhaupt noch leisten?

    Eventuell ist die Lösung zwischen diesen Extremen zu finden?

    LGD

  23. dneu schrieb:
    Danke HJ, Du sprichst mir mal wieder aus der Seele:

    ...so läuft das öfters in den Foren (mehr oder weniger egal in welchem); die Einwände von Leuten welche in der Materie bewandert sind...

    Fast in allen Foren sind diese "Klugscheisser" zu finden, die alles besser Wissen, aber es erst sagen, wenn die "Kacke am Dampfen ist".

    Wobei ich Maro in keinster Art und Weise als "KS" betitle, da ich sein Schaffen schon an diversen GBT bewundert habe. Ich attestiere Maro absolutes Know How zu.

    ......................

    Klugscheisser ist und bleibt ein relativer Begriff und wird meist nur von den Leuten angewendet die sich von den Einwänden direkt betroffen fühlen. Die wenigsten wollen eingestehen, dass sie Mist gekauft haben.

    Ich habe da gar kein Problem; jawohl, ich habe eindeutig zweimal Mist gekauft: 1x Ge 4/4' und 1x Ge 6/6" von KISS Modellbahnen.
    Aber ich warte immer noch auf den Bescheid, dass die Bodenplatten für die Ge 6/6" nun in überarbeiteter Ausführung auslieferungsbereit sind. Wenn die dann mal läuft wird man sehen was sonst noch etwas Nacharbeit benötigt.

    Apropos

    Übrigens macht ein hesga Antrieb alleine noch lange keine gute Lok.

    stimmt, aber eine Lok mit miesem Fahrwerk ist bestenfalls geeignet für die Vitrine oder auf's Diorama. Nicht das Gelbe vom Ei für jene die gerne eine Modellbahn im Garten betreiben.

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  24. Hallo DENU,
    bevor man etwas schreibt, sollte man das Hirn einsetzen. Ersten wohne ich in der Schweiz und nicht in Europa also rechne ich auch mit Schweizerfranken und nicht mit EURO. Was den Kurs angeht interessiert mich bei der Preisberechnung überhaupt nicht. Bei Antrieben, welche ins Ausland verkauft werden wird am Verkaufstag, das heisst am Tag der Bestellung der Preis mit dem Tageskurs in die andere Währung umgerechnet und so verrechnet. Auch würde die Möglichkeit bestehen dass der Betrag vom Ausland her, direkt mit SFr. Auf mein Schweizerbankkonto überwiesen wird. Der Preis eines Antriebes steht überhaupt nicht zur Diskussion, der ist auf seriöser Basis berechnet worden, gratis arbeitest auch Du nicht.
    So, mit diesen Worten verabschiede ich mich aus diesem Forum denn, so dummes Palaver habe ich nicht nötig.
    MARO

  25. Hallo Manfred,

    DENU heißt eigentlich Dneu und Ersten wohne ... müsste Erstens wohne .. heissen, nur mal so viel zu

    bevor man etwas schreibt, sollte man das Hirn einsetzen.

    wobei einsetzen wohl einschalten heissen müsste. ;)

    Keine Ahnung welchen Affen Dich jetzt geritten hat? Du hast recht, der Preis eines HESGA Getriebe steht wirklich nicht zur Diskussion, der ist absolut gerechtfertigt. Aber leisten kann sich diesen Luxus sicher nicht jeder und ein Modell mit serienmäßigen HESGA Getrieben würde exorbitant teurer. @Maro exorbitant heisst enorm

    Ob Du in € oder CHF abrechnest, spielt wohl keine Rolle, der Preis für zwei hesga Getriebe liegt etwa um 1350.- €/CHF. (ein paar hundert mehr oder weniger kratzen mich jetzt nicht gerade).

    Aber dass Du Dich aus diesem Forum verabschiedest bedaure ich sehr, Dein Palaver war immer sehr amüsant. :)

    LGD (Liebe Grüsse Dneu) 😆

  26. dneu schrieb:
    Hallo Manfred,

    DENU heißt eigentlich Dneu und Ersten wohne ... müsste Erstens wohne .. heissen, nur mal so viel zu

    bevor man etwas schreibt, sollte man das Hirn einsetzen.

    wobei einsetzen wohl einschalten heissen müsste. ;)

    Keine Ahnung welchen Affen Dich jetzt geritten hat? Du hast recht, der Preis eines HESGA Getriebe steht wirklich nicht zur Diskussion, der ist absolut gerechtfertigt. Aber leisten kann sich diesen Luxus sicher nicht jeder und ein Modell mit serienmäßigen HESGA Getrieben würde exorbitant teurer. @Maro exorbitant heisst enorm

    Ob Du in € oder CHF abrechnest, spielt wohl keine Rolle, der Preis für zwei hesga Getriebe liegt etwa um 1350.- €/CHF. (ein paar hundert mehr oder weniger kratzen mich jetzt nicht gerade).

    Aber dass Du Dich aus diesem Forum verabschiedest bedaure ich sehr, Dein Palaver war immer sehr amüsant. :)

    LGD (Liebe Grüsse Dneu) 😆

    Könntest du mir erklären was dein Beitrag zum Thema "Defekte Bodenplatte Kiss Ge 6/6 II" beiträgt? Oder ist das einfach "tote Hose", so wie die immer noch sehnigst erwarteten Ersatzbodenplatten?

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
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  27. Ja, gebe ich Dir Recht, hat natürlich gar nichts mit den Bodenplatten zu tun. Ich habe einfach geantwortet ohne das Hirn einzusetzen. (eigentlich interessant wie die hesga Getriebe plötzlich im Tread "Defekte Bodenplatten" landen)

    LGD

  28. Sooooo interessant ist das auch wieder nicht, nur ein bisschen "thread drift" im Zusammenhang mit gewissen KISS-Loks die mit suboptimalen Antrieben ausgeliefert wurden und welche Alternativen zur Verfügung stehen/standen.
    Daran ändern Gespräche mit KISS-Personal, "dass es immer Leute gibt die angeblich wissen wie man es hätte besser machen können." sehr wenig bis gar nichts. Bekanntlicherweise gibt es sogar Händler die wissen wie man es besser machen kann. Das wäre doch was, Fliege an der Wand sein bei einer Hersteller/Händler Besprechung. ;) :) Meist hört man den Ausgang nur aus zweiter oder dritter Hand, aber ..... 😳

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
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    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  29. Jubiläum...

    mibema schrieb:

    maenger schrieb:
    Leider gibt es kein Bild, ...

    Aber ich habe jetzt ein aktuelles Bild, leider.... :(

    Da sind mechanische Spannungen drin, die Lok hatte regelrecht einen Knick zwischen beiden Hälften, und unter dem blätternden Lack kam dann die grausige Wahrheit zutage.

    Wenn ich die Platte nicht mehr als Ersatzteil bekomme muss ich mir etwas einfallen lassen, eventuell wie die erste Serie Blech mit Gewichten nehmen. Vitrinenmodell, nie draußen und nicht gefahren, keine Feuchte etc. Also Zinkpest eher unwarscheinlich.

    Grüße

    Michael

    Tja, 2 Jahre ist es nun her als das große Sterben der Ge6/6-II Modelle mit dem ersten Beitrag von "maenger" begann, seit einem Jahr akut. Und Abhilfe ist nicht in Sicht.

    :(

    Michael

  30. Jubiläum? Eigentlich eher ein Gedenk-/Erinnerungstag, man erinnert sich was man bei KISS einmal erwartete und was dann geliefert wird/wurde. 😠 😠 😠

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
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