mibema schrieb:
Das ist eine gute Idee, Keith schlägt vor, beide Haftreifen-Räder auf EINE Achse aufzupressen, das kenne ich von der ersten LGB 2045 Ge2/4. Das verhindert den Kampf um die Reibung zwischen beiden Achsen.
Würde das das Problem in Kurven nicht noch schlimmer machen?
Bei einem Haftreifen auf je einer von zwei Achsen in einem Drehgestell ist die mechanische Kopplung über Motor und Zahnräder - da ist wenigstens ein bißchen Spiel drin.
Beide Haftreifen auf der gleichen Achse würden doch bei Kurven Probleme geben da keins der Räder leicht 'durchrutschen' kann.
Überzeugt, nach kurzer Überlegung und einem Hinweis meines Freundes der in Regelungstechnik besser war als ich, habe ich eben schnell andere Radscheiben aufgepresst.
Jetzt sieht es so aus, und das dürfte besser sein als jede andere Lösung, sonst käme evtl. noch so ein Dilemma wie bei dere E10 heraus, wo auch beide Räder einen Haftreifen hatten....
...wohl dem der sich bei Warenreich mal mit Radscheiben versorgt hat ;)
Momentan sehen beide Getriebe so aus, evtl. kommt auch noch ein Haftreifen weg, mal sehen was der nächste Test am Wochende sagt. Jetzt erstmal die Bilder bearbeiten von den Piktogrammen, die sind fertig angebracht, kommen in einem neuen Thema.
Grüße
Michael
P.S: Momentan läßt der Wagenboden kein zweites Getriebe pro Endwagen zu, das wurde geschickt vermieden...
Bearbeitet von Becker Michael am 09.01.2014, 22:19
Jetzt, nachdem mir Keith Bilder geschickt hat, habe ich endlichn kapiert was er meinte.
Wer keine Ersatz-Achsen hat, von denen man die Radscheiben abziehen kann, kann einfach eine Achse der nicht-angetriebenen Achsen des Triebkopfes nehmen und dort eine Scheibe austauschen. Die Dinger haben ja dieselbe Größe, nur kein Zahnrad.
Über den analogen Allegra auf analogen Anlagen wurde in den letzten Wochen nichts geschrieben und die letzten Beiträge waren mehr theoretisch, aber was ich wissen wollte -
Gibt es beim LGB 20220 auf analogen Anlagen spezifische Probleme die nicht schon im LGB 2022x Fehler Thread aufgelistet sind?
bertoli schrieb:
Entschuldigung... Einen Fehler... Ich möchte "ALLEGRA" schreiben...
Seltsam, dass um die Aufkleber zu montieren das Modell zu zerlegen ist....
Ich verstehe nicht wieso ein Kleber erforderlich sein soll um das Modell zu zerlegen.....
Versuche doch mal entweder google translate zu benutzen - das funktioniert meiner Ansicht nach am Besten mit der Übersetzung oder in Englisch schreiben wenn du das kannst.
Öffnen des Mittelwagens wird in der Anleitung auf Seite 19 gezeigt, von unten wie Michael schrieb - ich nehme an die zwei Antriebsköpfe werden ähnlich aufgemacht.
Gruß
Knut
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.01.2014, 07:09
bertoli schrieb:
Entschuldigung... Einen Fehler... Ich möchte "ALLEGRA" schreiben...
Seltsam, dass um die Aufkleber zu montieren das Modell zu zerlegen ist....
Ich verstehe nicht wieso ein Kleber erforderlich sein soll um das Modell zu zerlegen.....
Versuche doch mal entweder google translate zu benutzen - das funktioniert meiner Ansicht nach am Besten mit der Übersetzung oder in Englisch schreiben wenn du das kannst.
Öffnen des Mittelwagens wird in der Anleitung auf Seite 19 gezeigt, von unten wie Michael schrieb - ich nehme an die zwei Antriebsköpfe werden ähnlich aufgemacht.
Gruß
Knut
Das passt schon....
"Um die Aufleber anzubringen ist es erforderlich, den Wagen zu zerlegen."
Und das geht so, wie es ESU beschrieben hat. Beim Mittelwagen muss man die Abdeckungen der "Stromkabel" an beiden Wagenenden abziehen, da stecken noch 4 kleine M2-Schrauben drunter. Nur die unteren sind abziehbar.
Man kann auch versuchen, die Frontscheiben der Seiten-Zielanzeigen von außen abzuklipsen, verkratzt aber schnell die Front. Bei den Frontanzeigen hilft nichts, da muss zerlegt werden.
Grüße
Michael
P.S: Heute kommen die Massoth-Neuheiten heraus... ;)
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.01.2014, 07:41
Und irgendwie haben wir doch noch alles verstanden.
Was das Zerlegen angeht, wer Probleme hat oder sich nicht traut, ruhig fragen. Ich habe, neugierig (pedantisch..) wie ich bin, das Modell vor Weihnachten total zerlegt, bis zur letzten Schraube. Und davon habe ich auch Fotos, die ich dann posten kann.
Nur Mut....ich hab's auch wieder zusammen bekommen 😆
Für LGB unübliches Verhalten; Lok beginnt zu fahren und das Licht kommt erst später.
Ungünstig weil kein Dauerlicht im Stand möglich ist; Regelbereich zum Fahren dafür angenehm erweitert. Das ruckartige Anfahren älterer Loks beim 51070 gibt es beim Allegra nicht.
pfleido schrieb:
Für LGB unübliches Verhalten; Lok beginnt zu fahren und das Licht kommt erst später.
Ungünstig weil kein Dauerlicht im Stand möglich ist; Regelbereich zum Fahren dafür angenehm erweitert. Das ruckartige Anfahren älterer Loks beim 51070 gibt es beim Allegra nicht.
Passiert das beim digitalem Allegra auf analogen Anlagen auch?
Noch ein Punkt der irgendwo auf die Problemliste gehört.
Ob ich mit der Thema hier richtig bin, bin ich nicht sicher.
Ich habe meinen 20220 Allegra Heute mit Zimo ZX695LS digitalisiert.
Ich habe profitiert, die Rädern am Mittelwagen durch Kugellager von LGB zu tauschen, um damit mehr Kraft und neue Stromabnahme zu bekommen.
2-3 Preiser zugefügt, mehr für die Optik als für eine Gewïchterhöhung, was am Mittelwagen so wie so keinen Sinn macht 😆
Jetzt kommt die Konfiguration....
Ein Hinweis gibt es in Montageanleitung dass die CV 3, 4, 5 für des Soundprojekt relevant sind und nicht angepasst werden müssen.
CV 3 Anfahrverzögerung und 4 Bremsverzögerung haben Werte von 20. CV 5 hat einen Werte von 252.
CV4, Bremsverzögerung, will ich nach unten setzen. Weiss man ob es wirklich ein Problem gibt ?
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 02.03.2014, 17:48
Gestern und heute war ich auf der RKB zu Gast mit meinem neuen LGB Allegra (ehemals analog) mit LGB Decoder. Da haben wir auch div. Belastungstest durchgeführt. Die Bedingungen waren sicher nicht optimal aber mit 7 Wagen (6x LGB Panowagen und 1x neuer DS Gepäckwagen) und auch mit 16 Wagen (6x LGB Panowagen und 1x neuer DS Gepäckwagen sowie einem Gourmino Speisewagen und weiteren LGB und KISS MEW) war es überhaupt kein Problem auf der Steigung zur RKB Brücke hoch anzufahren. Erst mit 20 Wagen wurde es dann langsam schwieriger anzufahren. Mit 25 Wagen war es dann nicht mehr möglich anzufahren, das vordere Drehgestell dreht durch. Mit Schwung konnten aber die 25 Wagen die Steigung hoch. Sobald die Videos hochgeladen sind werde ich die noch hier verlinken.
Ich denke 20 Wagen sind mehr als genug, wieso einige LGB Allegra weniger ziehen können weiss ich allerdings auch nicht. In der Ebene waren auch 25 Wagen kein Problem. Alle Wagen hatten Metallachsen, sonst dürften sie auch nicht auf der RKB fahren ;)
Vielleicht gibt es ja einen Unterschied ob der Allgera vom Werk aus digital ist oder wie bei mir als analoger gekauft und dann mit den Original Decoder von LGB nachgerüstet. Übrigens waren die Schleifer auch noch dran an den beiden Triebköpfen.
Hier noch ein Foto vom Test mit den 7 Wagen
PS: Habe es erst am Sonntag gemerkt dass ich den Allegra nicht richtig zusammengestellt habe, hat das vielleicht einen Einfluss 😕
Es soll der gleicher Devoder sein wie im digitalen, der mfx von LGB. Ich habe nur den analog Print entfernt im Mittelwagen und den Lautsprecher montiert. Bei den Triebköpfen habe ich nichts geändert da ich dort die kleinen Schrauben schon gar nicht aufkriege. Ich habe also bewusst keine Drosseln entfernt ausser die waren auf dem analog Print, den habe ich nicht überprüft
Leider sind die weiteren Videos mit mehr Wagen nichts geworden 😊
Es gibt noch ein Video mit 16 Wagen in der Ebene aber das Anfahren ist nicht drauf an dieser Stelle. Vielleicht hat sonst noch jemand ein Video gemacht mit mehr Wagen, es waren ja einige zu Gast auf der RKB
Fahau schrieb:
Gestern und heute war ich auf der RKB zu Gast mit meinem neuen LGB Allegra (ehemals analog) mit LGB Decoder. Da haben wir auch div. Belastungstest durchgeführt. Die Bedingungen waren sicher nicht optimal aber mit 7 Wagen (6x LGB Panowagen und 1x neuer DS Gepäckwagen) und auch mit 16 Wagen (6x LGB Panowagen und 1x neuer DS Gepäckwagen sowie einem Gourmino Speisewagen und weiteren LGB und KISS MEW) war es überhaupt kein Problem auf der Steigung zur RKB Brücke hoch anzufahren. Erst mit 20 Wagen wurde es dann langsam schwieriger anzufahren. Mit 25 Wagen war es dann nicht mehr möglich anzufahren, das vordere Drehgestell dreht durch. Mit Schwung konnten aber die 25 Wagen die Steigung hoch. Sobald die Videos hochgeladen sind werde ich die noch hier verlinken.
Ich denke 20 Wagen sind mehr als genug, wieso einige LGB Allegra weniger ziehen können weiss ich allerdings auch nicht. In der Ebene waren auch 25 Wagen kein Problem. Alle Wagen hatten Metallachsen, sonst dürften sie auch nicht auf der RKB fahren ;)
Vielleicht gibt es ja einen Unterschied ob der Allgera vom Werk aus digital ist oder wie bei mir als analoger gekauft und dann mit den Original Decoder von LGB nachgerüstet. Übrigens waren die Schleifer auch noch dran an den beiden Triebköpfen
Danke für diese sehr aufschlussreiche Information.
Weiß jemand wie steil die Steigung zur RKB Brücke ist?
Bzl. Zugkraft hatte in diesem Forum doch niemand Probleme.
Die vom GBp gemessenen Werte von 20N für den analogen Allegra und 15N für den digitalen Allegra liegen weit über den Werten aller LGB Loks die Champex-Linden gemessen hatte. Die Zugkraft der LGB Ge 4/4 II und Ge 4/4 III war weniger als die Hälfte des analogen und auch digitalen Allegras.
Zugkraftprobleme mit dem Allegra wurden im Spassbahn Forum berichtet nur wurde dort nie geklärt wieso es Probleme gab mit zwei Bühler Motoren im Antrieb und dem extra Gewicht.
Ich weiss das Manfred mit Massoth Dimax 1200z fährt.
Wie hoch war der Stromverbrauch während diesen Belastungsproben?
Grüsse,
Wilco
Sorry den genauen Stromverbrauch habe ich nicht nachgeschaut da eben meist ein paar Züge unterwegs waren und auch einige im Depot. Da ich zuhause aber auch eine grosse Steigung habe kann ich das mal nachmessen.
wegen diesem Thread habe ich mich hier angemeldet, vielen Dank vor allem an Michael sowie alle anderen die beigetragen haben!
Erstmal bin ich stolz und glücklich einen der letzten neuen roten Allegras ergattert zu haben B) 🤩 :D (wie kann man das Ding nur in blau verkaufen? :X)
Da es ein 20200 ist, und ich irgendwann alle 3 Pantos ansteuern möchte, habe ich direkt die Digitalisierung in Angriff genommen mit einem ESU Loksound XL 4.1 als Stiftleistenversion.
Bestellt hatte ich den bekannten XL 4.0 54599, und genau das steht auch auf der Verpackung sowie in sämtlichen verfügbaren Dokumentationen. Weder bei ESU noch sonst im web fand ich die geringste Spur einer Version 4.1. 😕
Unterschied: Die "linke" Stiftleiste des 4.1 hat an jedem Ende einen Pin mehr, und zwar genau da wo man bei der Schnittstelle des Allegra den Zugbus ZB Clk und ZB Data anschließen muß.
Beim 4.0, der diese Pins nicht hat, muß man diese Signale durch angelötete Leitungen verbinden, siehe ESU Umbaubericht Allegra.
Dies legte die Vermutung nahe, dass die neuen Pins genau diese Signale ZB Clk und ZB Data nun direkt passend zur Schnittstelle führen, d.h. dass man kann sich die im ESU Umbaubericht beschriebene Löterei sparen kann. Nachdem vorsichtige Messungen dies bestätigt haben (ohne Gewähr! wie gesagt: Es gibt keine Doku!) habe ich es nun einfach mal so gemacht.
Den Pin In1 am Dekoder, der auf den verstopften Code-Pin des Allegra fällt, habe ich seitlich weg gebogen.
Dann habe ich wie im ESU Umbaubericht beschrieben das Projekt 56547 geladen und die Funktionen sowohl in M4 (mfx) als auch in DCC getestet.
Grundsätzlich funktioniert die Sache, wobei ich die ganzen Funktionen noch nicht im Einzelnen durch habe, meine CS2 zeigt erstmal nur 16 Funktionen an.
Was mich allerdings etwas stutzig macht ist die geringe Endgeschwindigkeit:
Der 20200 erreicht im DCC auf v-max (Fahrstufe 28) gerade mal 0,75 m/s. Ich habe ihm probeweise meine Rügen Dampflock (LGB 28005, original MZS Dekoder) auf die Fersen gesetzt: Bei Fahrstufe 17 bis 18 kann sie mithalten: