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Die KISS RhB Panoramawagen eignen sich dank unterschiedlichen Betriebsnummern hervorragend für einen artreinen Expresszug

Fazit Die Wagen sind ein proportionales Abbild des Vorbildes. Verkleinert in Höhe, Breite und Länge und trotzdem waschechte Berninabahn Panoramawagen mit einer Top Detaillierung. Die Armaturen am Wagenende sind reichlich die Inneneinrichtung lässt keine Wünsche mehr offen.

KISS Modell RhB Bernina Express im Ursprungsdesign

Dass die Einstiegstüren ohne Funktion sind, fällt nicht negativ ins Gewicht und ist ein nachvollziehbarer Schritt. Wegweisend wurde die Stromabnahme für die serienmässige Innenbeleuchtung gelöst, die ein flakerfreies, dezentes Licht im Wageninneren garantiert.
Durch die Verwendung von Metallachsen ergeben sich tadellose Laufeigenschaften, die auch auf nicht ganz ebenem Terrain sicheren Betrieb gewährleisten. Es empfiehlt sich, die Wagen nicht an den Panoramafenstern zu halten, da die Scheiben eingedrückt werden könnten. Besser man hält die Wagen am Steg zwischen den Fenstern oder links und rechts am Wagenende beim Faltenbalg.

KISS Modell RhB Panoramawagen Ap 1291 trotz Verkürzung in der Länge, spiegelt das Modell ein hohes Mass an Modelltreue wieder

Für eine hohe Modelltreue ist es immer wieder notwendig, dass die Konstrukteure Kompromisse eingehen müssen. Bei den KISS RhB Berninapanoramawagen wurde zu Gunsten der Optik entschieden, die Materialdicke des Wagenkasten so dünn wie möglich zu halten. Dies kommt einer hohen Vorbildlichkeit zu Gute, hat aber den Nachteil, dass dadurch je nach Lichteinfall, die Inneneinrichtung durchscheinen kann. Wie schon bei anderen Modellen von KISS, ist der ganze Wagenkasten aus durchgefärbtem, roten Kunststoff gefertigt, der am Schluss mit einer Schicht mattem Klarlack versiegelt wird.