Hochwertige Modelle
1 Monat 2 Wochen her #22990
von Pebe
Pebe antwortete auf Hochwertige Modelle
Übrigens zum Flyer oben...die Maschinen sind von Heimu und ob Kiss die selbst rausgebracht hat,ist eher zweifelhaft.Günter kann sich zumindest nicht erinnern und die TSSD könnte sogar als Auftragsarbeit bei Hoehne entstanden sein.Immerhin garantiert deutsche Produktion.Sehr schöne Modelle,natürlich in der Detailierung nicht mehr mit heutigen vergleichbar....spricht jemand, der beide hat 
Grüße
Peter
Grüße
Peter
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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #22991
von a.cadosch
a.cadosch antwortete auf Hochwertige Modelle
Hi Herby
Dein Post ist absolut zutreffend. In diesem Thread geht es jedoch eher um die Frage, ob die Bezeichnung „hochpreisig“wirklich passend ist – oder eben nicht. Sollten solche Modelle nicht als Kleinserienmodelle oder allenfalls als hochwertige Modelle bezeichnet werden?
Wobei ich persönlich finde, dass eigentlich nur Kleinserienmodell korrekt ist. Denn auch ein preislich günstigeres Modell kann hochwertig sein. Hochwertigkeit wird nicht durch den Preis definiert, sondern durch die gebotene Leistung, die Ausführung und die Qualität.
Absolut richtig ist jedoch auch, dass sich seit der Semaphore/Kiss Modellbahnen-Ära bis zu den heutigen Modellen sehr viel verändert hat. Wobei selbst diese oft genannte Bezeichnung historisch nicht ganz korrekt wäre. Semaphore war finanziell nie beteiligt, sondern übernahm primär den Vertrieb und brachte Ideen sowie Wünsche ein. Das Finanzielle Risiko trug Kiss alleine.
Ja, wenn es heute im Drehgestell eine Schnecke erwischt, ist durchaus ein nicht unerheblicher Reinigungsaufwand nötig. Wobei das auf gewisse Weise fast schon vorbildgerecht ist – nur dass es beim Vorbild keine Schnecken sind …
Das Thema Ersatzteile ist natürlich ebenfalls akut und berechtigt. Ich würde dieses Thema jedoch eher in einem separaten Thread behandeln – etwa unter dem Titel: „Sinn und Unsinn von Kleinserienmodellen“
Denn das ist nochmals eine eigene, spannende Diskussion.
Dein Post ist absolut zutreffend. In diesem Thread geht es jedoch eher um die Frage, ob die Bezeichnung „hochpreisig“wirklich passend ist – oder eben nicht. Sollten solche Modelle nicht als Kleinserienmodelle oder allenfalls als hochwertige Modelle bezeichnet werden?
Wobei ich persönlich finde, dass eigentlich nur Kleinserienmodell korrekt ist. Denn auch ein preislich günstigeres Modell kann hochwertig sein. Hochwertigkeit wird nicht durch den Preis definiert, sondern durch die gebotene Leistung, die Ausführung und die Qualität.
Absolut richtig ist jedoch auch, dass sich seit der Semaphore/Kiss Modellbahnen-Ära bis zu den heutigen Modellen sehr viel verändert hat. Wobei selbst diese oft genannte Bezeichnung historisch nicht ganz korrekt wäre. Semaphore war finanziell nie beteiligt, sondern übernahm primär den Vertrieb und brachte Ideen sowie Wünsche ein. Das Finanzielle Risiko trug Kiss alleine.
Ja, wenn es heute im Drehgestell eine Schnecke erwischt, ist durchaus ein nicht unerheblicher Reinigungsaufwand nötig. Wobei das auf gewisse Weise fast schon vorbildgerecht ist – nur dass es beim Vorbild keine Schnecken sind …
Das Thema Ersatzteile ist natürlich ebenfalls akut und berechtigt. Ich würde dieses Thema jedoch eher in einem separaten Thread behandeln – etwa unter dem Titel: „Sinn und Unsinn von Kleinserienmodellen“
Denn das ist nochmals eine eigene, spannende Diskussion.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von a.cadosch.
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1 Monat 2 Wochen her #22992
von 1er
1er antwortete auf Hochwertige Modelle
Nachfrage in diesem Zusammenhang:
was ist Stand bei dem ursprünglich von Kiss-CH angekündigten Deh 4/4?
was ist Stand bei dem ursprünglich von Kiss-CH angekündigten Deh 4/4?
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1 Monat 2 Wochen her #22993
von ULMA
ULMA antwortete auf Hochwertige Modelle
Hallo 1er.
Ich habe Anfang des Jahres bei meinem Händler nachgefragt. Scheinbar sind die Modelle fertig und stehen noch in China. wie in anderen Berichten erwähnt, sind die Eigentumsverhältnisse nicht ganz klar. Daher gibt es auch nicht so viele Intersenten, das Projekt zu übernehmen.
Da die Modelle scheinbar fertig sind, werden sie whs. noch auf den Markt kommen, ausser LGB zieht mit einem Modell nach.
2029 wäre das 100ert jährige Jubiläum des VZ Krokodils
Und den Unterbau und Antrieb könnte man gleich für die Balkonlok mit wenig Aufwand verwenden.
Träumen darf man noch.
Viele Grüsse
Martin
Ich habe Anfang des Jahres bei meinem Händler nachgefragt. Scheinbar sind die Modelle fertig und stehen noch in China. wie in anderen Berichten erwähnt, sind die Eigentumsverhältnisse nicht ganz klar. Daher gibt es auch nicht so viele Intersenten, das Projekt zu übernehmen.
Da die Modelle scheinbar fertig sind, werden sie whs. noch auf den Markt kommen, ausser LGB zieht mit einem Modell nach.
2029 wäre das 100ert jährige Jubiläum des VZ Krokodils
Und den Unterbau und Antrieb könnte man gleich für die Balkonlok mit wenig Aufwand verwenden.
Träumen darf man noch.
Viele Grüsse
Martin
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1 Monat 1 Woche her #22996
von hesch
hesch antwortete auf Hochwertige Modelle
@ Andreas
Ich würde dann von hochpreisigen Kleinserienmodellen sprechen. Wobei hochpreisig keine Garantie für Detaillierung und hochwertige Mechanik ist.
In diesem Segment sehe ich derzeit:
- Vollmetall Messingmodelle (z.B. Kiss)
- Vollmetall Druckguss + Messing (Märklin Highend)
- Lasercut und 3D Druck (Eds GB, Trainmen.fun)
Meine "Erfahrung" (im Freien fahren), sowohl bei Standard LGB als auch bei den Kleinserien ist mechanisch deutlich Luft nach oben. Beispiele:
- LGB keine kuglegelagerten Achsen, keine Edelstahlradreifen, diese unsäglichen Schleifer und Haftreifen.
- LGB Highend Mechanik und Antrieb zum Teil zu schwach, mfx Dekoder, Lärm statt Sound, abrauchende Entkuppler
- Kiss Kupplungssproblematik, Zahnriemenantrieb mit Schneckenantrieb und Kardanwelle, Dampfloks bis zum Fünfkuppler über Gestänge (können in R3 gequetscht fahren). Warum bei modernen E-Loks nicht Einzelradantrieb? Das wäre Highend.
- EDs GB, Trainman.fun Oberfläche 3D Druck, Langzeitstabilität? Standardgetriebe mit zu kleinen Rädern oder Einzelkonstruktion im 3D Druck. Preis/Leistung?
Andreas bei mir kommt bei überfahrenen Schnecken keine Staatsanwaltschaft und sperrt mir tagelang die Strecke und kein Gutachter stellt fest, ob die Schnecke suizidal war
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
In diesem Sinne Grüsse
Herby
Ich würde dann von hochpreisigen Kleinserienmodellen sprechen. Wobei hochpreisig keine Garantie für Detaillierung und hochwertige Mechanik ist.
In diesem Segment sehe ich derzeit:
- Vollmetall Messingmodelle (z.B. Kiss)
- Vollmetall Druckguss + Messing (Märklin Highend)
- Lasercut und 3D Druck (Eds GB, Trainmen.fun)
Meine "Erfahrung" (im Freien fahren), sowohl bei Standard LGB als auch bei den Kleinserien ist mechanisch deutlich Luft nach oben. Beispiele:
- LGB keine kuglegelagerten Achsen, keine Edelstahlradreifen, diese unsäglichen Schleifer und Haftreifen.
- LGB Highend Mechanik und Antrieb zum Teil zu schwach, mfx Dekoder, Lärm statt Sound, abrauchende Entkuppler
- Kiss Kupplungssproblematik, Zahnriemenantrieb mit Schneckenantrieb und Kardanwelle, Dampfloks bis zum Fünfkuppler über Gestänge (können in R3 gequetscht fahren). Warum bei modernen E-Loks nicht Einzelradantrieb? Das wäre Highend.
- EDs GB, Trainman.fun Oberfläche 3D Druck, Langzeitstabilität? Standardgetriebe mit zu kleinen Rädern oder Einzelkonstruktion im 3D Druck. Preis/Leistung?
Andreas bei mir kommt bei überfahrenen Schnecken keine Staatsanwaltschaft und sperrt mir tagelang die Strecke und kein Gutachter stellt fest, ob die Schnecke suizidal war
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In diesem Sinne Grüsse
Herby
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1 Monat 1 Woche her - 1 Monat 1 Woche her #22997
von a.cadosch
a.cadosch antwortete auf Hochwertige Modelle
Hi Herby
Mit der Bezeichnung hochpreisige Kleinserienmodelle kann ich leben. Denn damit wird wenigstens klar, dass es um eine Kombination aus kleiner Stückzahl, speziellem Fertigungsaufwand und entsprechendem Preisniveau geht – nicht einfach um „teuer“.
Und absolut richtig: Ein hoher Preis ist noch keine Garantie für Detaillierung, hochwertige Mechanik oder perfekte Technik. Das gilt in der Modellbahn wie anderswo. Ein stolzer Kaufpreis kann ebenso gut aus kleiner Auflage, viel Handarbeit oder aufwendiger Fertigung entstehen – ohne dass automatisch jedes technische Detail Highend sein muss.
Deine Einteilung nach Bauarten trifft es ebenfalls gut. Zwischen Kiss Modellbahnen mit klassischen Messingmodellen, Druckguss-/Messing-Konzepten im Highend-Segment von Märklin sowie modernen Lasercut- und 3D-Druck-Anbietern liegen konstruktiv Welten – und damit auch unterschiedliche Erwartungen.
Gerade beim Thema Mechanik bin ich bei Dir: Auch im gehobenen Segment gibt es bis heute erstaunlich viel Luft nach oben. Manches wirkt eher historisch gewachsen als konsequent neu gedacht.
Dass moderne Elektroloks nicht überall mit zeitgemässen Einzelachsantrieben auftreten, hat oft einen ganz praktischen Grund: Die dafür nötigen kleineren, querliegenden Motoren bringen in der Summe häufig nicht jene Kraft und Ausdauer, die ein grosser längsliegender Motor mit Zahnriemen- oder Kardanantrieb liefert.
Dies wurde von Kunden, die etwa eine Re 4/4 II von Lematec mit einer Re 4/4 II von Kiss Modellbahnen verglichen haben, mehrfach bestätigt.
Andererseits muss man fair bleiben: Viele Kleinserienhersteller bewegen sich in Stückzahlen, bei denen komplette Neuentwicklungen mit modernster Antriebstechnik wirtschaftlich kaum darstellbar sind. Was bei Grossserienherstellern auf tausende Modelle verteilt werden kann, muss bei Kleinserien auf wenige Dutzend oder hundert Exemplare umgelegt werden.
Und Dein Schluss mit der Schnecke ist ohnehin kaum zu toppen. Bei uns Modellbahnern endet ein Schneckenunfall meist mit Putzlappen, Pinzette und einer kurzen Betriebspause – beim Vorbild mit Streckensperre, Rapport und vermutlich drei Formularen in doppelter Ausführung.
Mit der Bezeichnung hochpreisige Kleinserienmodelle kann ich leben. Denn damit wird wenigstens klar, dass es um eine Kombination aus kleiner Stückzahl, speziellem Fertigungsaufwand und entsprechendem Preisniveau geht – nicht einfach um „teuer“.
Und absolut richtig: Ein hoher Preis ist noch keine Garantie für Detaillierung, hochwertige Mechanik oder perfekte Technik. Das gilt in der Modellbahn wie anderswo. Ein stolzer Kaufpreis kann ebenso gut aus kleiner Auflage, viel Handarbeit oder aufwendiger Fertigung entstehen – ohne dass automatisch jedes technische Detail Highend sein muss.
Deine Einteilung nach Bauarten trifft es ebenfalls gut. Zwischen Kiss Modellbahnen mit klassischen Messingmodellen, Druckguss-/Messing-Konzepten im Highend-Segment von Märklin sowie modernen Lasercut- und 3D-Druck-Anbietern liegen konstruktiv Welten – und damit auch unterschiedliche Erwartungen.
Gerade beim Thema Mechanik bin ich bei Dir: Auch im gehobenen Segment gibt es bis heute erstaunlich viel Luft nach oben. Manches wirkt eher historisch gewachsen als konsequent neu gedacht.
Dass moderne Elektroloks nicht überall mit zeitgemässen Einzelachsantrieben auftreten, hat oft einen ganz praktischen Grund: Die dafür nötigen kleineren, querliegenden Motoren bringen in der Summe häufig nicht jene Kraft und Ausdauer, die ein grosser längsliegender Motor mit Zahnriemen- oder Kardanantrieb liefert.
Dies wurde von Kunden, die etwa eine Re 4/4 II von Lematec mit einer Re 4/4 II von Kiss Modellbahnen verglichen haben, mehrfach bestätigt.
Andererseits muss man fair bleiben: Viele Kleinserienhersteller bewegen sich in Stückzahlen, bei denen komplette Neuentwicklungen mit modernster Antriebstechnik wirtschaftlich kaum darstellbar sind. Was bei Grossserienherstellern auf tausende Modelle verteilt werden kann, muss bei Kleinserien auf wenige Dutzend oder hundert Exemplare umgelegt werden.
Und Dein Schluss mit der Schnecke ist ohnehin kaum zu toppen. Bei uns Modellbahnern endet ein Schneckenunfall meist mit Putzlappen, Pinzette und einer kurzen Betriebspause – beim Vorbild mit Streckensperre, Rapport und vermutlich drei Formularen in doppelter Ausführung.
Letzte Änderung: 1 Monat 1 Woche her von a.cadosch.
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