Hochpreisige Modelle

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1 Tag 11 Stunden her #22977 von Sehoch
Hochpreisige Modelle wurde erstellt von Sehoch
Servus,

scheint so, dass man bei MK Modells nicht schläft und den Bedarf nach hochpreisigen Modellen sieht. Neben den bereits bekannten RhB Wagenmodellen, wird jetzt das erste Lokmodell in IIm in Angriff genommen.

schaut mal hier: www.mk-modells.ch/rhb-ge-2_4.html

viele Grüße,
Sebastian

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1 Tag 3 Stunden her #22978 von ULMA
ULMA antwortete auf Hochpreisige Modelle
Hallo Sebastian.
MK-Modells lässt nach meinem Wissen, bei Nachfrage bei Matthias Kälin, bei der gleichen Firma in China produzieren wie Kiss Deutschland und Kiss Schweiz.
Die Gb Wagen sehen sehr schön aus.

Viele Grüsse Martin

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11 Stunden 10 Minuten her - 11 Stunden 8 Minuten her #22979 von a.cadosch
Hochpreisige Modelle? – Ein Begriff mit Schlagzeilenpotenzial

„Hochpreisige Modelle“ – das klingt wie eine Überschrift aus der Boulevardpresse. Man weiss zunächst nicht: Handelt es sich um eine freudige Neuankündigung oder doch eher um Empörung über Modelleisenbahnen im höheren Preissegment?

Gerade jene Modelle, die oft vorschnell als „hochpreisig“ bezeichnet werden, wurden einst von der Firma Kiss Modellbahnen ins Leben gerufen. Und wer Günther Kiss wirklich kannte, wusste, dass es ihm nicht in erster Linie ums Geldverdienen ging. Vielmehr wollte er dem Modellbahner Fahrzeuge ermöglichen, die kaum je in einer Grossserie erschienen wären. Kiss verfolgte konsequent das Ziel, Modelle zu realisieren, die von Grossserienherstellern nie produziert wurden oder nie produziert worden wären.Begonnen hat es mit der RhB Gem 4/4 – einem Vorbild, das kaum jemals als massentauglich gelten konnte. Trotzdem entschied man sich, genau dieses exotische Fahrzeug als Modell umzusetzen. Produziert wurde es in kleiner Stückzahl – daher die Bezeichnung Kleinserienmodell – und in Messingbauweise.

Auch hier liegt ein verbreitetes Missverständnis vor: Nicht Messing allein macht ein Modell teuer, und schon gar nicht automatisch profitabel. Vielmehr ist bei Auflagen von vielleicht hundert Stück ein Formenbau für Kunststoffmodelle wirtschaftlich kaum finanzierbar. Dieser Weg hätte am Ende eher zu noch höheren Preisen geführt.Das sogenannte Hochpreissegment entstand also nicht aus profaner Gewinnsucht, sondern aus dem Wunsch, den Modellbahnern Fahrzeuge anzubieten, die es sonst kaum je in eine Grossserie geschafft hätten. Das zeigen Modelle wie die RhB Gem 4/4, die Ge 6/6 II, die Ge 4/4 I oder der Ge 4/6.

Diese Modelle richteten sich an Kenner, Liebhaber und Sammler, die genau diese Lokomotive besitzen wollten – und die Nase voll hatten von immer denselben Zillertalbahnloks und Harzer „Bullen“. Der Preis spielte dabei oft eine untergeordnete Rolle, weil den Käufern bewusst war, weshalb solche Modelle mehr kosteten als Grossserienprodukte.

Selbstverständlich hatten auch die Messingbauweise, der hohe Fertigungsaufwand und die vielfach von Hand ausgeführte Montage ihren Anteil. Marketingseitig wurde dies gerne als „Messinghandarbeit“ hervorgehoben. Entscheidend war jedoch etwas anderes: Kleine Serien kosten mehr, weil Konstruktion, Entwicklung und Werkzeugkosten fast gleich hoch bleiben, sich aber nicht auf tausende Exemplare verteilen lassen.

Und bei manchen Vorbildern ist eine grosse Stückzahl schlicht nicht zu erwarten. Als etwa der FO Deh 4/4 I angekündigt wurde, waren die ersten Reaktionen ja schnell da: „Ist nicht meine Bahn – brauche ich nicht.“Doch genau darin liegt der Sinn solcher Modelle: Sie müssen nicht jedem gefallen. Es genügt, wenn sie für jene gebaut werden, die seit Jahren genau auf dieses Vorbild gewartet haben.

Diese Fahrzeuge pauschal als „hochpreisige Modelle“ darzustellen, ist deshalb der falsche Ausdruck. Er hinterlässt eher den Anschein: Möchte ich auch gerne – aber kann ich mir nicht leisten. 
Dabei verkennt man, worum es bei solchen Modellen tatsächlich geht: um Leidenschaft, Seltenheit und die Erfüllung lang gehegter Wünsche.
Letzte Änderung: 11 Stunden 8 Minuten her von a.cadosch.
Folgende Benutzer bedankten sich: Mathias, Pekri 59

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6 Stunden 57 Minuten her - 6 Stunden 56 Minuten her #22980 von Pekri 59
Ich bin sehr froh dass MK-Modells diese Lok herausbringt. Andreas hat präzisiert was ein solches Modell ausmacht. Wenn ich den für den Umbau meiner MLGB-Ge 2/4 aufgewendeter Betrag ausrechne komme ich auf etwa 2‘000 Franken. Ich habe aber immer noch ein Modell bei dem sehr vieles nicht stimmt. Ich hoffe dass viele diese tolle Lok bestellen. Es wird ein schönes Modell. 

Herzliche Grüsse von Peter 
Letzte Änderung: 6 Stunden 56 Minuten her von Pekri 59.

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26 Minuten her #22981 von Sehoch
Sehoch antwortete auf Hochpreisige Modelle
Meine Güte, hätte nicht gedacht, dass ich mit diesem Begriff eine derartige Reaktion lostrete. Ich habe selbst bestimmt genügend hochpreisige Kiss Modelle, die mir aber den Preis wert waren.

Es ist doch so, dass es all diese Loks sowohl in Kunststoff oder in Messing gibt: Ge 4/4 I, II und auch III. Ja auch die Ge 6/6 I und II gibt es in beiden Varianten, selbst die Gem hat Kiss selbst in beiden Varianten gemacht. Und meist kostet das Messing Modell mindestens das 3-fache vom Kunststoffmodell. Was ist das? Ein Schnäppchen? Ihr sagt vermutlich ja ;-)

Na, dann. Ich bin erstmal eh raus und kaufe keine Modelle mehr in LGB bzw. IIm Größe. Mein letztes Modell war die 222 von LGB - wie passend. ;-) Ich hatte nur den Flyer in Dortmund gesehen und wollte das Forum drauf hinweisen. Hat ja gut funktioniert.

viele Grüße,
Sebastian

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