Lok entgleist auf LGB Weiche R1

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4 Monate 4 Wochen her #16260 von Erwu
Ich verstehe zu wenig von Elektrotechnik....habe deshalb ein Netzteil mit Ausgang 24 V AC, 200mA bestellt. Hoffe damit genug Leistung/Spannung zu haben, dass die Weichenantriebe immer zuverlässig schalten!
Danke in die Runde für Eure Beiträge.

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4 Monate 4 Wochen her #16261 von mibema

Erwu schrieb: ...Ausgang 24 V AC, 200mA bestellt. Hoffe damit genug Leistung/Spannung zu haben...


Oweh, das dürfte zuwenig sein. Mit der Ausgangspannung machst Du sicher nichts verkehrt, aber wenn das mit den 200mA kein Schreibfehler ist, ist das selbst für nur einen einzelnen Magnetantrieb zuwenig.

Wie hoch die Unterschiede bei unterschiedlichen Herstelljahren sind, oder die Alterung (kleine Kurzschlüsse in den Spulen) meiner Antriebe, weiss ich nicht, aber zwischen 500mA und 1000ma (also 1A) zieht einer schon, je nach Spannung.

Ich denke mal das deswegen auch die kleinen Trafo aus den Anfangspackungen keine Wechselstromausgönge haben weil deren Leistung gerade mal so zum Fahren reicht.

Es gibt in einer Anleitung von LGB eine Weichenschaltung für einen Antrieb, der aus einem 51080 Trafo versorgt wird, der kann 500mA und dürfte damit voll ausgelastet sein.

Und wenn Du gleichzeitig 2 oder 3 Antriebe schalten willst, für Fahrstraßen über Dioden zum Beispiel, geht das schon garnicht.

Also, 1 Ampere sollte solch ein Trafo schon haben, und bloß kein Schaltnetzteil, denn das liefert Gleichstrom.

Dieses Problem hat uns die EU eingebrockt, weil sie wegen der "Energieverschwendung" leistungsstarke Trafos verboten hat. MLGB hatte da mal als Abhilfe einen kleinen Wechselrichter im Programm, damit man mit den alten Stellpulten am Schaltnetzteil arbeiten konnte. Was ein Umstand !
DCC-Zentralen haben ja auch keine internen Trafo mehr, dieselbe EU-Verordnung.

Trafos haben halt einen schlechteren Wirkungsgrad als Schaltnetzteile, war die Begründung, stimmt zwar, aber behindert solche Kleinanwendungen gewaltig.

Übrigens, die Digitalisten kennen den hohen Schaltstrom auch, Ernst (?) aus dem Forum hatte auch mal berichtet, das er an den Loklichtern sieht, wenn eine Weiche schaltet. Num wenn einer 12A Zentrale eben mal 1 Ampere fehlt blinzelt das mal kurz. Ich habe meine Weichen aber dennoch per Dekoder an die Gleise angeklemmt, so wird alles zentral versorgt und spart Strippen, gerade im Freiland.

Grüße
Michael

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4 Monate 4 Wochen her #16262 von Erwu
Die letzten Jahre habe ich mit 14V AC, 5VA recht gut schalten können, bis neuerdings diese 2 Weichen, die jetzt nach dem putzen auch wieder sauber schalten.

Wollte jetzt gerade einen Printtrafo, 16 VA, 18 V AC, 888 mA, bestellen, meinst du trotzdem ich sollte höher gehen?
LGB schreibt max. 20V AC ans Stellpult, das wohl wie ich auch mit Dioden arbeitet.

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4 Monate 4 Wochen her - 4 Monate 4 Wochen her #16263 von mibema
Ja, denke das geht auch ganz gut.

die Dioden im Stellpult sind bei mir einfache 1N400x, wobei das X eine Zahl von 1 bis 7 sein kann.

Das gibt die Spannungsfestigkeit an. Wobei die kleinste nur 50V hat. Aufpassen ! Du musst die Spannungsfestigkeit "verdoppeln", da der Elektromagnet eine Spule ist, also ganz ordentlch Induktivität hat. Derselbe Effekt den man auch mit Relais hat.

Also bei einer 50Volt Diode nur bis 20 volt arbeiten.

Was genau verbaut wurde weiss man nicht, wenn der Einkäufer gespart hat sind es nur 1N4001 oder 4002, wenn die 4007 mit 1000Volt billiger waren, sind eben diese drin.

Das tolle an einem Trafo ist ja, das er nicht hart abschaltet, also kurz mal überlastet werden kann.

Da geht die Spannung in "die Knie" aber für Kurzzeitbetrieb geht das alles. die Angabe ist halt für Dauerbetrieb gedacht damit sich der Kern nicht zu sehr erwärmt oder die Drähte glühen.

Nur in irgendeinem Verhältnis sollte es schon sein, also 800mA Nennstrom bringt kurz auch mal 900 oder 1000. Mit einem 200mA Trafo eher nicht.

Grüße
Michael

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Letzte Änderung: 4 Monate 4 Wochen her von mibema. Begründung: Rechtschreibung

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4 Monate 4 Wochen her #16264 von Erwu
Vielen Dank für deine Ausführungen.
Ich gehe jetzt auf Nummer sicher und bestelle
Printtrafo, 36 VA, 18 V AC, 2 A.

NB: das Stellpult habe ich damals (20 Jahre her) selber gebaut, mit vermutlich 1N4007 Dioden, aber in meiner Bastelkiste liegen 1N5404 (400V 3A) Dioden rum. Also das sollte reichen.

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4 Monate 4 Wochen her #16265 von mibema

Erwu schrieb: Vielen Dank für deine Ausführungen.
Ich gehe jetzt auf Nummer sicher und bestelle
Printtrafo, 36 VA, 18 V AC, 2 A.

NB: das Stellpult habe ich damals (20 Jahre her) selber gebaut, mit vermutlich 1N4007 Dioden, aber in meiner Bastelkiste liegen 1N5404 (400V 3A) Dioden rum. Also das sollte reichen.


Na, das ist doch mal eine Ansage. Klingt solide ;)

Ja, der Schaltplan von LGB war irgendwo veröffentlicht, auch die Funktionsweise und Polarität der Antriebe, "eisenbahn-vocke.de" hieß die Webseite, von Detelf Vocke. Leider existiert diese Seite nicht mehr. Da waren viele tolle Grundlagen zu finden bezüglich LGB.


Viele Spaß
Michael

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