LGB Ge 6/6-II - mit XLS-M1
LGB Ge 6/6-II
Iceman schrieb:
...Wir können nicht für Fehler einstehen, die durch das Aufspielen eigener Projekte bei einem Serienmodell entstehen können. Wegen des Gewährleistungsrechts müssten wir dies dann aber doch erfüllen, auch wenn wir für das Ergebnis gar nicht verantwortlich sind. Daher diese strenge Auslegung der Seriendecoder. Wir bitten hierfür um Verständnis.Sehen Sei es doch bitte ähnlich wie bei einem Automobil. Auch dort haben Sei als Kunde nicht die Möglichkeit die Steuersoftware Ihres Modells zu verändern. Wenn Sie möchten können Sie einen anderen Chip von einem Tuner erhalten. Aber dann ist eben nicht mehr das Originalteil eingebaut.“
Wie bitte ??? Und bei einem (Märklin) Nachrüstdecoder mit ebenfalls (Märklin) Sound ist das anders ? 🤪
Also ehrlich, wenn schon jemand mit mfx "nachrüsten" möchte, dann gibt es dafür nur eine Lösung: ESU.
Ich gehe da meinen eigenen, wenn auch teureren Weg. "Alles muss raus", wie hier bei den Ge6/6-II, verschenke das an Freunde die diese als Ersatzteil nutzen können, unhd mache alles neu nach eigenem Gutdünken. Ist zwar viel Geld für ein quasi-Analogmodell, aber lieber ein Ende mit Schrecken….
Gab es nicht mal einen Fall wo wegen (versteckter) Mängelhaftung damals beim Allegra MLGB einen Fremddekoder bezahlen durfte ?
Danke, gut das man solche Äußerungen seitens Märklin mal mitbekommt.
:)
MichaelLGB Ge 6/6-II
mibema schrieb:
Gab es nicht mal einen Fall wo wegen (versteckter) Mängelhaftung damals beim Allegra MLGB einen Fremddekoder bezahlen durfte ?Ja, gab es. :-)
Siehe
http://michelswunderland.de/lgb/arc_feb2014.html
http://michelswunderland.de/lgb/arc_may2014.htmlMaengelruege zum Analogbetrieb des Allegras lag bei Maerklin im Januar 2014 vor. Im Maerz 2014 haben sie den Decoder zurueckgenommen und EUR 180,- erstattet. Dafuer kam ein XLS-M1 hinein.
Gruss !
MichelBearbeitet von Monscheuer Michael am 07.03.2020, 11:14
LGB Ge 6/6-II
Michel M schrieb:
Spalt zwischen den Gehaeusehaelften... ist bei meiner roten oben auch 0.5mm breiter als unten.
Womoeglich gewollt ?
Ich werde als erstes mal nach dem mittleren Drehgestell schauen (bei Gelegenheit).Michel
Es freut mich sehr zu hören, dass das anscheinend normal ist :)
Ich habe neulich geguckt, ob da irgendwas an dem mittleren Drehgestellt zu sehen ist, z.B. ob die Lager nicht richtig eingedrückt sind, habe die Raddurchmesser mit denen der äußeren Achsen verglichen, geschaut ob irgendwelche Schrauben an den Gelenken nicht richtig sitzen, aber nichts gefunden. Ja, vielleicht soll das so sein. Aber falls du irgendwann mal was finden solltest, wäre das natürlich interessant.
Gruß
ThomasMacht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
LGB Ge 6/6-II
Michel M schrieb:
Pfeife nicht mittig... waere sie das, wuerde sie mit dem Einholm-Panto im gesenkten Zustand kollidieren.Bei LGB sind solche Fehler normal, nur beim Original und bei den Kiss Modellen geht das! Aber mir egal da ich keine LGB 700er kaufe
Gruss KlausLGB Ge 6/6-II
Ich denke das ist sowas wie der Sanddeckel(?) bei den Refit Ge 4/4 II, der beim Fahrrahmen eine andere etwas andere Postion wie beim Gehäuse hat.
Bei beiden Modellen gilt; auf der Anlage macht es nix und für ein Vitrinenmodell ist es halt eher preiswert.
Bei mir haben beide diese Abweichungen beim Spalt und die nicht mal gleichmäßig auf beiden Seiten. Da laufen irgendwelche Toleranzen irgendwie zu einem Gesamtergebnis zusammen.
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 09.03.2020, 06:47
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LGB Ge 6/6-II
Hat schon jemand den Puffer mit den weitreichenden Einstellungsmöglichkeiten gefunden? Ich nur den Stecker für den zusätzlichen 55429, wie bei der G 4/5 .
LGB Ge 6/6-II
Hallo,
ich brauche mal eure Hilfe. Ich habe jetzt auch Öffnungen in Gewicht und Boden gebohrt, damit der Schall besser austreten kann und außerdem für den Einbau eines dritten Motors vorbereitet. Dazu musste ich ne Menge Kabel abstöpseln. Sind ja auch alle verpolsicher, bis auf den Reedkontakt. Ausgerechnet davon habe ich vorher keine Fotos gemacht. Deshalb mal die Frage, wie rum das wieder ran muss. Internetrecherche machte michte mich leider nicht schlauer... 😊
Muss das Kabel wie auf Bild 1 nach oben oder wie auf Bild zwei nach unten zeigen?Gruß
ThomasBearbeitet von Amend Thomas am 21.03.2020, 14:23
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
LGB Ge 6/6-II
Ist egal, Du kannst nichts kaputt machen.
Außen sind die beiden Reedschalter, innen Masse (DEC-)
Du vertauschst höchstens Pfeife und Glocke.
Gruß
Michael
P.S: Ich kann es aber bei meiner nachschauen.LGB Ge 6/6-II
Hallo Michael,
Erstmal Danke für die Antwort. Oh weia, müsstest du die dafür extra aufschrauben, oder warst du schlauer als ich und hast vorher Fotos gemacht? Also wenn du das machen würdest, wäre das mega klasse 😊
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
LGB Ge 6/6-II
Bild 2 ist richtig, Kabelauslass zur Getriebemitte.
Ich habe die RKB-Lok herum gedreht, man kann es von außen sehen wenn man das mittlere DG verschiebt.
Grüße
Michael1 Person hat sich bedankt
LGB Ge 6/6-II
Viiiieeeelen Dank! :)
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
LGB Ge 6/6-II
Diese Lok hat einen kleinen "Nebeneffekt", sie stellt sich ihre Signale selber.
Während ich noch überlegt habe, wie ich am Besten die selbstklebenden LGB-Schaltmagnete für meine Gleiskontakte bzw. Zwergsignale von Herrmann-3D unter den Getrieben befestige, ohne Schrauben dadurch abzudecken, die ich bei der Wartung der Getriebe öffnen muss, fuhr mein Zug eine Reinigungsfahrt.
Ich staunte nicht schlecht, als hinter der Lok das Zwergsignal auf Halt umsprang.
???? Wie das ????
Dann fielen mir die "Unterflurmotore" ein, LGB hat bei diesen Getrieben die Motore von unten eingebaut, statt wie sonst von oben. Das geht bei den Hochbeinern...
also stellen die Motor-Magnete meine passiven Signale, in meinem Falle erwünscht, spart mir Arbeit. Aber falls jemand von euch Gleiskontakte für aktive Steuerungszwecke verwendet, kann er was erleben...
Grüße und bleibt gesund!
Michael
LGB Ge 6/6-II
Das Feature hat nicht nur die neue Ge 6/6-II. Schon meine uralte Ge 6/6-I konnte ganz ohne Schaltmagnet Reedkontakte auslösen...
LGB Ge 6/6-II
Also mit den feinen Weissmetall-Zurüstteilen von MBS-Langula sieht so eine Lok nochmal eine Stufe besser aus.
Also 4 Haken werksseitig???? Igiitt!
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LGB Ge 6/6-II
Hallo,
ich baue ja in meine Lok auch gerade einen dritten Motor ein. Diese Gelegenheit nutze ich gleich dafür, eine Kleinigkeit zu verbessern, die mich ein wenig gestört hat. Die Lok ist in der Mitte ein bisschen zu hoch, so dass eine Art Buckel (wenn auch ziemlich klein) entsteht. Ich lege die Lok an den Enden also einfach ein bisschen höher, in dem ich jeweils ein Plättchen aus 0,5mm starkem PS einlege. Als Schablone dafür dienen die Ausschnitte im Boden. Dass sollte den Fehler korrigieren.
Gruß
ThomasBearbeitet von Amend Thomas am 04.10.2020, 11:05
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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LGB Ge 6/6-II
Der "Buckel" variiert von Exemplar zu Exemplar, meines hatte einen etwas stärkeren, das eines Freundes welches hier "zur Kur" war, hatte nur 0,5mm Spalt Unterschied zwischen oben und unten beim Gelenk. Dafür habe ich diese Mühe nicht gemacht, üblicherweise gleicht die "Gleislage" bei Gartenbahn-FAHRERN ( ;) ) dies aus...
Das kommt daher, das die ganze Konstruktion selbsttragend ist.
Die Bodengruppen sind leicht gebogen, das geht bei Spritzguss kaum anders, diese werden von den Zink-Gewichten gerade gezogen, wenn diese sorgfältig montiert sind. Darauf dann die Oberteile die satt ohne Spalt auf den Bodengruppen aufliegen müssen.
Also, man kann durch sorgfältige Montage (eher beim Kunden als im Werk...) 😈 viel herausholen, daher sind übrigens die Zinkgewichte beim diesem Modell excellent ausgeführt, wenn man das mal mit dem Lunker-Zeugs aus den Ge 4/4-II und -III vergleicht.
Für die 0,5mm hätte ich auf beiden Seiten 0,25 mm unterlegen müssen....man kann's auch übertreiben ;)
Grüße
MichaelAnhänge
Bearbeitet von Becker Michael am 04.10.2020, 11:46(Grund: Rechtschreibung....)
LGB Ge 6/6-II
Ja dann lieber einen 3.Motor und dabei möglicherweise in der Mitte tieferlegen...
Bin jetzt am überlegen wegen Kugellager und Edelstahlradreifen, KISS Schweiz wird die Ge 6/6 II in absehbarer Zeit nicht neu auflegen...
Grüße
Herby
LGB Ge 6/6-II
Hallo zusammen
Ich habe ein Problem mit der Ge 6/6 II von MLGB (sowohl die rote eines Kollegen wie auch meine grüne):
Wenn ich bei mir im Garten mit der Lok in der Steigung oder im Gefälle anhalte, dann bleibt sie nicht stehen, sondern rollt davon. Das passiert zwar nicht, wenn sie solo fährt, aber schon mit drei angehängten Vierachsern. Alle anderen Loks (Ge 4/4 II, Ge 4/4 II etc.) von MLGB haben dieses «Phänomen» nicht…
Kennt ihr das Problem? Was kann ich dagegen unternehmen? Braucht es da eine Einstellung im Decoder?
Herzlichen Dank und Gruess
Matthias
LGB Ge 6/6-II
Hallo Matthias,
hast Du noch den originalen mfx-Deoder drin ?
Dann wird es schwer zu sagen, wie man die Haltebremse einschaltet.
die modernen Dekoder haben sowas, das Problem ist schon alt, KISS Ge6/6-II hatten das auch wegen dem Gewicht und den relativ leichtgängigen Schnecken (nur 2gängig statt wie bei allen andere LGB-Loks 3-gängig).
ESU hat dazu eine Haltebremse, was einfach Gegenstrom ist, sobald die Lok rollen will und der Motor eine Spannung produziert wie ein Generator.
Ob der mfx das kann ? Ich bezweifele das...
Grüße
MichaelLGB Ge 6/6-II
Hallo Matthias,
wie stark ist denn das Gefälle? Das Getriebe ist so konstruiert, dass die Räder sich per Hand drehen lassen. Ziemlich praktisch, wenn man sie sauber machen will. Der Nachteil ist dann anscheinend, dass die Lok mit entsprechendem Druck wegrollt. Ich denke, du kannst da gar nichts machen und das ist normal. Aber vielleicht weiß jemand anderes da mehr Rat.
Besten Gruß
ThomasMacht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
LGB Ge 6/6-II
Wenn ich bei mir im Garten mit der Lok in der Steigung oder im Gefälle anhalte, dann bleibt sie nicht stehen, sondern rollt davon. Das passiert zwar nicht, wenn sie solo fährt, aber schon mit drei angehängten Vierachsern. Alle anderen Loks (Ge 4/4 II, Ge 4/4 II etc.) von MLGB haben dieses «Phänomen» nicht…
Hallo Matthias,
ich habe das Problem auch bei den Kiss - Loks. Fahre mit Zimodecoder und da kann ich eine Bremse einstellen, ist wahrscheinlich so wie beim ESULGB Ge 6/6-II
Wow, es gibt ne digitale Bremse... wieder was gelernt 😮
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
LGB Ge 6/6-II
Hallo zusammen
Danke für eure Antworten. 🤩
Ja, in den Loks ist nach wie vor der originale mfx-Decoder drin und die Steigung/das Gefälle bei mir im Garten ist wohl umgerechnet auf 1:22.5 nicht unerheblich.
Alle meine anderen Loks haben einen Massoth-Decoder drin (wo ich auch die "Feststellbremse" auswählen kann). Entweder haben sie diesen bei der Digitalisierung erhalten oder ich habe den vorhandenen LGB-Decoder (nicht MLGB-mfx) getauscht.
"Spüre" ich das richtig, dass man das mit diesem mfx-Decoder nicht hinbekommt weil entweder nicht vorhanden oder nicht bekannt ist wie man das einstellt?
Anschlussfrage: wäre der XLS-M1 von Massoth eine Alternative? Der Sound soll ja wie ich hier gelesen habe sogar besser sein.
Aber wie steht es mit den Funktionsausgängen? Die Beschaltung der Ausgänge ist mir nicht so ganz klar. Und die Anleitung von MLGB ist leider auch etwas spärlich...
Gruess
Matthias
LGB Ge 6/6-II
Hallo Matthias,
Das ist schwer zu sagen.....also ein XLS-M1 würde hier sicher passen, nur dafür wurde er entwickelt...ich durfte ihn beta-testen. :)
Das war beim alten Allegra 20220, und seit dieser Zeit schleppt Märklin ein sehr absurdes Konzept mit sich herum, was sie in alle mfx-Loks einbaut.
Im Allegra war das Problem des langen Zuges, statt aber verteilte Decoder zu nutzen sollte der M1 in der Mitte alles steuern. Man hat dazu nur FA1, FA2 und FA3 durch den Zug geführt, für die 3 Pantoantriebe. Der ganze Rest lief seriell über eine "verbogene" SUSI Schnittstelle, Spitzname "MUSI-Bus" in Anlehnung an "Märklin-SUSI-BUS".
An dem hängen dann kleinere Controller in den Endwagen die Licht und Co. steuern. Dafür auch die kleinen Busabschlüsse die später in diese Leitungen eingeflickt wurden, weil durch Störungen diese Controller beschädigt wurden.
dies Konzept wurde beinbehalten, auf dem "motherboard" Deiner 6/6-II ist wieder ein separater Controller, der sich über eine sagenhaft lange Leitung (ca. 2 cm) mit dem Dekoder unterhält und z.B. die Pantos steuert....
Alles das würde dann beibehalten wenn Du nur den mfx gegen einen M1 tauschst.
Ich persönlich baue dann lieber den ebenso teuren XLS-ONB ein, und steuere die übrigen Funktionen entweder mit den übrigen FA's (1-4), oder mit preisgünstigen DIETZ DSE-F3 oder -F8 Decodern wenn's nicht reicht.
So bin ich von Märklin unabhängig.
Hängt also vom eigenen Bastler-Geschick an.
Also, XLS-M1 würde in den Grundfunktionen klappen, aber die weiteren Funktionen müsste man ausprobieren was da alles seriell übertragen werden muss. Das ist bei jeder Lok anders und ein Abenteuer.
Grüße
MichaelLGB Ge 6/6-II
Hallo,
also ich kann mich Mibema nur anschließen.
Habe bei meiner LGB Ge 6/6 II lange herumexperimentiert, Märklin Programmer, auch noch CS3, im Endeffekt gesamte MLGB Elektronik samt Hauptplatine raus und Eigenbauplatine mit ESU Loksound 5 XL rein.Märklin fährt die Alleinstellungsmerkmalskiste 100%ig. Die in den Loks verbauten mfx-Dekoder lassen sich unter DCC kaum in den Funktionen, schon gar nicht in den Sounds konfigurieren. Ein Aufspielen eines anderen Lokmusters ist mit dem Märklin Programmer nicht möglich, auch nicht Sounds. Selbst mit einer Märklin CS3 ist die eingebaute Programmiersperre nicht restlos zu überwinden.
Da nur 2 Pinreihen zur Verfügung stehen, verfügt der mfx-Dekoder nur über 6 Funktionsausgänge herkömmlicher Bauart. Das ist rudimentär, wenn man Massoth, ESU (Loksound 5 XL), Zimo (MX690 oder bald MS990) mit bis zu 13 Funktionsausgängen und bis zu 6 Servoanschlüssen sieht.
Jetzt geht die Märklin Bastelei los, der SUSI Kanal wird als Bussystem mißbraucht, darüber kommuniziert der mfx-Dekoder mit teilweise auf der Hauptplatine angebrachten "Neben"controlern (z.B. für Panthoantrieb). Das ist selbst mit einer Märklin CS3 nicht restlos frei umzustellen, geschweige denn mit einer anderen Zentrlale.
Möglicherweise geht Märklin in Zukunft noch einen Schritt weiter und Pantho- und Entkupplerantriebe (HighEnd Kroko) sind dann auch spezielle Fertigungen, die nur an den Nebencontrolern in der mfx-Welt funktionieren.
Leider ist es Realität, wenn man einigermaßen vernünftig eine Lok konfigurieren und einen Profisound (Swoboda, Däppen etc) nutzen will heißt das Märklin-mfx raus.
Wobei das mfx-Protokoll an sich nicht schlecht ist (wurde ja von ESU aus der Taufe gehoben), nur die Verdrängungspolitik von Märklin und die technische Umsetzung sind abzulehnen.Da sich die verbauten mfx-Dekoder nicht, umprogrammieren lassen (lt. Märklin aus Sicherheitgründen gegenüber dem Anwender - selten so gelacht, wie gefährdet sind dann all die Massoth, ESU und Zimo Besitzer mit frei programmierbaren Dekodern?) sind sie auch nicht weiterverkäuflich. Habe jetzt schon alle Playmobil Loks des Nachwuchses damit digitalisiert, da er in der zweimotorigen Reinigungsmaschine schon knapp über 2,5 A schlapp gemacht hat.
Grüsse
Herby
LGB Ge 6/6-II
Hallo zusammen!
Wow, ihr macht mir ja Mut 🤪
Also, ich habe verstanden, dass für einen unkomplizierten Betrieb der mfx-Decoder raus muss.
Als Ersatz kommt für mich primär ein Massoth-Produkt in Frage, da ich damit gute Erfahrungen gemacht habe und auch meine restlichen (doch immerhin 10) Loks damit ausgerüstet sind. Mir ist klar, dass mit den Massoth-Decodern kein "üppiges" Funktions-Mapping möglich ist. Bekomme ich damit die Schlusslichter sauber hin (nein, ich brauche bei der Lok kein Rangierlicht) und kann die Stromabnehmer einzeln bedienen, dann bin ich schon zufrieden.
Wenn ich mir so anschaue, was es für Funktionsausgänge braucht, dann kommt folgende Liste zusammen:
Licht vorne
Licht hinten
Schlusslicht vorne weiss
Schlusslicht vorne rot
Schlusslicht hinten weiss
Schlusslicht hinten rot
Führerstandsbeleuchtung vorne
Führerstandsbeleuchtung hinten
Stromabnehmer 1
Stromabnehmer 2Hier würde sich der XLS-M1 mit seinen 6 Vollspannungs-Funktionsausgängen anbieten. Aber dann fehlen mir immer noch 2 Ausgänge für die Stromabnehmer. Der XLS-ONB hat ja nur 2 FA mit Vollspannung, der XLS immerhin 4.
Verstehe ich das richtig, dass man das 2-Meter-Kabel des Controllers zur Platine abklemmen kann und dann alle 27 Pins des Decoders resp. der Schnittstelle "clean" benutzen kann?
Oder wäre es doch sinnvoller, alles zu entfernen, einen "normalen" XLS zu benutzen und als Ergänzung die "Pantographensteuerung" von Massoth (Frage an Michael: hast du die schon mal verbaut und Erfahrung damit?)?
Gruess
Matthias
LGB Ge 6/6-II
Hallo Matthias,
ich habe Dir gerade die Schaltung ausgemessen....
also wenn Du den XLS-M1 einsteckst kann der über seine 6 Funktionsaugänge plus Licht alle Lichter steuern, bloß die beiden Panto-Antriebe gehen über den Hilfs-Controller über "MUSI"....
wie befürchtet... :(
Das Massoth Pantoprint ist seinen Preis (59,-) nicht wert, wenn man Massoth-Pantoantriebe (wie ulkig) wie in der grünen 6/6-II hat, dafür genügt ein DIETZ-DSE-F3 für 15,- EUR, nur hat der nicht die eleganten Buchsen.
Für die rote 702 die noch LGB-Panto-Antriebe hat benötigt man die Massoth-Pantoplatine, oder baut die Lok um auf Massoth-Panto-Antriebe (wie die meisten hier getan haben), vorbereitet ist sie dafür ab Werk.
Sollte das Märklin-mobo mal kaputt gehen, kannst Du einen Sockel von ESU kaufen, den XLS-M1 da reinstecken und weiter verwenden, der ist ja stecker-kompatibel zu den Steckdecodern.
Grüße
MichaelLGB Ge 6/6-II
Ich habe noch was vergessen:
Natürlich bedient der XLS-M1 auch die SUSI Schnittstelle, nach bestem Wissen und Gewissen...
Das Problem ist, das Märklin dauernd an dem Protokoll herumschraubt, das kann sogar zwischen der roten und der grünen differieren.
Also einfach reinstecken und ausprobieren, es kann nichts kaputt gehen. Dann sparst Du dir die Kosten für eine separate Pantosteuerung.
...Mut zum Fehler.... ;)
Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 28.01.2021, 12:25(Grund: Ergänzung)
LGB Ge 6/6-II
Also ich habe bei der Ge 6/6 II viel in Märklinsachen investiert (dankenswerterweise hat mein Händler des Vertrauens alles zurückgenommen, da er mit seiner Meinung auch nicht richtig lag).
Einen Nachrüstdekoder von Märklin mit dem Ge 6/6 II Projekt bespielt (da der verbaute Originaldekoder ja eine Sperre hat) aber weder mit dem Märklin Progammer noch mit einer ausgeliehenen CS3 kam ich mit den SUSI-Bus Einstellungen zurecht.Fazit: Entweder man gibt sich mit dem Status quo Märklin zufrieden oder man muss Hand anlegen. Der Massoth M1 könnte ein erster Schritt sein.
Grüsse
Herby
LGB Ge 6/6-II
hesch schrieb:
................
Da sich die verbauten mfx-Dekoder nicht, umprogrammieren lassen (lt. Märklin aus Sicherheitgründen gegenüber dem Anwender - selten so gelacht, wie gefährdet sind dann all die Massoth, ESU und Zimo Besitzer mit frei programmierbaren Dekodern?) sind sie auch nicht weiterverkäuflich. ...................Die Masche erinnert sehr an das MZS Getue von EPL.
Annähernd 20 Jahre später ist der neue Inhaber genau so "schlau" wie der alte war. 😳 😑Schönen Gruss
HJ
Hans-Joerg Mueller
Coldstream BC CanadaRhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb










