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Gartenbahn

KISS Ge 6/6 I Digitalbetrieb mit ESU Decoder

  1. Es fällt auf, dass das Kiss-Kroki den Digitalbetrieb auf meiner Anlage mit der DiMAX 1200-Zentrale unangenehm stört.

    Fahrstrassen und Weichen können nicht geschaltet werden, solange die Kiss fährt. Ich verwende die Funk-Navis.
    Die Lok selber reagiert manchmal sehr spät auf Fahrbefehle (Notstopp erforderlich).

    Ich erwarte hier jetzt keine Lösung. Aber vielleicht einen Hinweis, wo man mit der Fehlersuche beginnen könnte.

    Analog-Betrieb im Decoder ausschalten?

  2. Nach einigen Versuchen und Vergleichsfahrten mit andern Loks, bin ich den Gleisen entlang gekrochen und habe auf dem besonders betroffenen Streckenabschnitt die Schienenverbinder kontrolliert, wo nötig angezogen und einige mit etwas WD-40 behandelt, ebenso die beiden Stromanschlüsse auf der Anlage.

    Erfreulich: Nun funktioniert alles so, wie es soll. Problem gelöst.

    Warum gerade die Lok mit dem ESU-Decoder so empfindlich tut, weiss ich jetzt natürlich nicht.

  3. Eventuell bringt hier auch ein Buffer Abhilfe. Wenn der ESU Dekoder wegen Kontaktproblemen mehrfach neu startet, "hustet" er auch auf die Schienen zurück. Das genügt um die ganze Steuerung träge zu machen, da ja alles seriell über die Geleise muss.

    Gruß

    Michael

  4. Der ESU XL V4.0 hat standardmässig einen Puffer eingebaut, der ca. 1.5 sec überbrückt, je nach gewählter CV-Einstellung.

    Die Lok selber hatte mit Stromabnahme an allen sechs gefederten, gut aufliegenden Achsen bisher nie Kontaktprobleme. Eher war die Stromführung in den Schienen etwas "löchrig".

  5. Wie gefällt denn der Sound des Krokis? Ich habe ja einen ESU Loksound 4.0XL in meinem analogen Allegra verbaut und bin über die Fahreigenschaften begeistert, nicht jedoch über die fixe Anfahrsequenz (das Fahrgeräusch der Motoren dreht schneller hoch als der Zug auch nur annäherungsweise beschleunigt) und die nicht vorhandene Abhängigkeit des Sounds von der Lastregelung.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  6. Ich bin immer noch oder wieder auf der Suche nach dem Grund der Störungen des Digitalsystems durch das Kroki.

    Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die Lok extrem empfindlich auf verschmutzte Gleise reagiert. Nicht, dass ich die Schienen sonst nicht sauber halten würde, aber das Kroki will sie poliert haben.

    Als kürzlich die Lok mit Kraft gegen ein Hindernis drückte, begannen alle am Gleis angeschlossenen Lichter zu flackern. Auffällig dabei ist, dass die Lichter auch mal kurzzeitig heller als üblich aufleuchteten.

    Ich warte zur Zeit auf eine Stellungnahme von Kiss, wobei ich gar nicht weiss, ob diese Firma überhaupt Digital-Fachleute angestellt hat.

    Zum Sound: Ich finde ihn angenehm. Die "Komposition" tönt so, wie ich das aus eigener Erfahrung vom Original in Erinnerung habe.
    Das zuschaltbare Kuppelstangengeräusch tönt zwar durchaus realistisch. Leider rasseln die Stangen noch 2 sec weiter, nachdem die Lok bereits steht, also unbrauchbar. Man müsste den Nachlauf des Loops im Soundprojekt auf 0 setzen können. Vielleicht verstehe ich eines Tages, wie man das programmieren kann.

    Gruss
    Ernst

  7. Ja der Ton, maram hat die erste Ausfahrt seiner C-C auf seiner Anlage auf Video gebannt. https://www.facebook.com/groups/FriendsOfRhB/

    So ganz überzeugt hat mich der Ton aber nicht und einem RhB Lokführer ging es auch so.

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  8. Nächster Schritt

    Nach einer Probefahrt auf einem fremden Gleiskreis ist sich der Betreiber jener Anlage sicher, dass mit durchgehend verlötetem Gleis, das Problem zu lösen wäre.

    Eine weitere Probefahrt auf meiner Anlage hat gezeigt, dass sich die Lok auf regennassen Schienen praktisch nicht mehr wirkungsvoll steuern lässt, obwohl ich übers Wochenende den letzten Rest Steckverbinder auf der Anlage auf Schraubverbinder umgerüstet und gleichzeitig mehrere Schienenstösse eliminiert habe.

    Heute erreicht mich von Massoth folgender Input:
    "Hallo Ernst
    Habe mich am Wochenende in Eschershausen mit einigen Leuten unterhalten.
    Der ESU-Dekoder scheint wohl im Krokodil ein größeres Problem zu sein.
    Mittlerweile weiß ich von einem ZIMO-Fahrer und einem Lenz-Fahrer, dass sie das gleiche Problem wie Du haben. Auf ungereinigten Gleisen produziert das Teil auch bei diesen Zentralen heftige Störungen und Probleme.
    Nach Umrüstung auf einen Zimo-Dekoder oder Massoth-Dekoder fährt das Teil fehlerfrei.
    Erst nach intensiver Reinigung der Schienen ist der ESU-Dekoder vernünftig fahrbar.
    Vermutet wird, dass der serienmäßige Puffer bei ESU zu hohe Stromspitzen produziert."

    Nun neige ich dazu, statt eine starke Lötausrüstung anzuschaffen und auf dem Bauch ca. 400 Lötpunkte zu braten, den ESU rauszuschmeissen und gegen einen Zimo zu tauschen.

    Dabei stellt sich dem Laien jedoch die Herkulesaufgabe, die vorhandenen Kabel in die richtige Zimo-Klemme zu schrauben.

    Eine einfachere Möglichkeit wäre noch, am ESU-Decoder den Spannungspuffer per Seitenschneider zu entfernen. Dazu hoffe ich noch auf eine Zweitmeinung aus dem ESU-Forum. Per CV lässt er sich offensichtlich nicht deaktivieren.

  9. @Ernst

    Diese Überlegungen Richtung Zimo hatte ich auch, wenn man einen Zimo mit Stiftleisten nimmt passt der sogar in die Basisplatine (Achtung Servo 1+2 sind wohl nicht auf die Basisplatine herausgeführt).
    Beim Zimo sind auch nicht FU7 - 10 entweder Ausgang oder Servosteuerung sondern parallel.
    Heinz Däppen hat das Soundprojekt für den Krokofanten überarbeitet. Das einzige was nicht im Projekt integriert ist, sind die roten Stirnlampen.
    Andererseits ist der ESU auch nicht fehlerfrei programmiert, die Führerstandbeleuchtung erlischt nicht bei Fahrt (sollte aber in der Schweiz so sein?), und eine Schleichfahrt wie bei Zimo ist nicht möglich.

    Grüsse

    Herby

  10. Hallo Ernst,

    nur so eine Idee.....die Märklin Spur-1 Schnittstelle war die nicht ursprünglich von ESU gemacht ? Passt da evtl. auch ein MASSOTH-XLS-M1 Steckdecoder rein ???? ;)

    Hast Du mal Photos von der derzeitigen Ausrüstung da wo man Snchlüsse zählen kann ?

    Grüße

    Michael

  11. Ich hatte die C-C heute nochmals geöffnet, aber leider keine Fotos gemacht.
    Ersatzweise, bis ich bessere habe, gibt es im andern Kroki-Tread Fotos von Hesch, Seite 12.

    Weder Zimo noch Massoth haben von Haus aus einen Puffer eingebaut. Da kann ich ebenso gut die beiden Goldcaps auf dem ESU durchtrennen. Wäre das einfachste. Mit 6 Achsen Stromabnahme brauche ich den Puffer eher nicht.

    Oder, was meinen die Digital-Fachleute? Kommt der ESU dann evtl. nicht mehr draus, wegen der Amputationen?

  12. @ Ernst: Besteht das Problem mit dem Krok in Verbindung mit dem Betrieb anderer Loks?

    Ich habe meine 414 am WE mal eine Stunde laufen lassen, es gab keine besonderen Ereignisse. Im Gegensatz zur Betriebsanleitung sind bei mir über die F9 mit Doppelklick sogar fünf anstelle der drei Lautstärken einstellbar.

    Ich persönlich finde das Soundfile sehr gut gelungen. Das Nachlaufen der Kuppelstangen habe ich auch, alles insgesamt wäre für mich kein Grund den Decoder zu tauschen.

    Warum nicht eine Anfrage bei ESU starten?

    Bin gerne bereit verschiedene Sachen zu testen, da offensichtlich unterschiedliche SW Stände vorhanden sind.
    Ich kann über meinen ESU LokProgrammer bei Bedarf zum Vergleich auslesen

    Gruß peha

    Bearbeitet von Hanses Peter am 11.08.2014, 19:28

  13. Hallo peha
    Vielen Dank

    Andere Loks: Auch, aber nicht nur. Doppeltraktionen mit zwei Handgeräten sind ein Graus. Eine der beiden Loks reagiert immer zu spät.
    Wobei ich immer mit den Weichenstrassen teste. Da ist es offensichtlich: Geht / geht nicht.
    Die C-C selber reagiert auf Fahrbefehle manchmal verzögert. Hält erst 3 m später.

    Ich habe an verschiedenen Orten Anfragen laufen.

    • Im ESU-Support-Forum kriege ich Tipps, die noch zu keinem Resultat führten.
    • Massoth hat geantwortet (vgl. weiter oben).
    • Kiss Deutschland hüllt sich in Schweigen.
      Bei A. Cadosch durfte meine C-C eine Probefahrt machen. Von dort kam der Tipp mit dem Verlöten. Andreas hat aber keine Weichenstrassen zum Schalten. Einzig das dunkler werden eines Lichtsignals konnte nachvollzogen werden, wenn die Lok gegen ein Hindernis drückt.

    peha, halt die C-C mal von Hand auf und schau, was mit Beleuchtungen passiert, die am Gleis angeschlossen sind. Die flackern von aus bis heller als normal. Wobei besonders die DiMAX-Zentrale eine ziemlich instabile Spannung liefert. Da kann ich mir vorstellen, dass eine Zimo-Zentrale mit stabilisierter Spannung weniger reagiert.

    CV7 (Software-Version) gibt bei mir komischerweise Wert 255 aus.

  14. Ernst schrieb:
    Ich hatte die C-C heute nochmals geöffnet, aber leider keine Fotos gemacht.
    Ersatzweise, bis ich bessere habe, gibt es im andern Kroki-Tread Fotos von Hesch, Seite 12.

    Weder Zimo noch Massoth haben von Haus aus einen Puffer eingebaut. Da kann ich ebenso gut die beiden Goldcaps auf dem ESU durchtrennen. Wäre das einfachste. Mit 6 Achsen Stromabnahme brauche ich den Puffer eher nicht.

    Oder, was meinen die Digital-Fachleute? Kommt der ESU dann evtl. nicht mehr draus, wegen der Amputationen?

    Das Problem ist nicht der Puffer ansich, sondern seine Ladeschaltung wie oben von ME gemeint ist. ZIMO und auch ESU verlangen nach neuester Norm maximal 400mA Ladestrom damit deren Zentrale nicht kollabiert. Gerade ESU aber scheint diese Hürde nicht zu packen. MASSOTH hatte extra seine Strombegrenzung auf 400mA bei den Powercap (maxi und mini) gesenkt, was ich in einem anderen treath wieder rückgeändert habe.

    Also, wenn eine Dimax Zentrale sich von sowas "angesprochen" fühlt müssen die Stromspitzen schon irre sein. Dabei geht es nicht um den maximalen Strom sondern um die Signalverfälschung die Deine Lok wie Du auch schreibst, fast unkontrolierbar macht. Eigentlich sollte der Buffer ja helfen schlechte Kontakte zu überbrücken, das geht hier aber nach hinten los.

    Kann man da versuchsweise auch einen älteren Loksound ohne Buffer einstecken, ich hätte noch einen über ?

    Gruß

    Michael

  15. @Ernst

    Mangels Aussenanlage (da klafft derzeit die Baugrube) habe ich das Croco Fahrgestell (ist gerade im Betriebswerk zur Nachrüstung...) auf korrodierte LGB Alu-Schienen gestellt.

    Das LGB Croco mit Zimo MX695 läuft da relativ ruckelfrei (Puffer 30.000µF, 0815 Elkos)
    Das Kiss Croco hat da schon mehr Schwierigkeiten und ruckelt, bzw. geht kurzzeitig von der Leine.
    Wobei an einer Zimo MX31ZL mit 2A Begrenzung fällt das nicht so auf wie an einer MX1ec (8A).
    Habe dann einen teildefekten (Lichtausgang) MX695LS eingesteckt, fährt besser.

    Es ist mein erster ESU Großbahndecoder, somit fehlt mir die Vergleichsmöglichkeit.

    Hier nochmals die Basisplatine

    Grüsse

    Herby

  16. Also, ich habe mir die Schnittstelle angesehen, da passt auch ein MASSOTH XLS-M1 oder XL-M1 drauf. die neue M1-Schnittstelle von Märklin hat ja 28 pin, ringsherum einen Pin mehr. falls da kein Platz ist um ihn ins "leere" zu stecken, abschneiden. Die inneren 2mal 12 Pin sind genau die die auch ESU hier belegt.

    Nicht das ich hier jemandem unbedingt den ME-Dekoder aufschwatzen will, aber es ist eine Möglichkeit für Leute, die mit dem ESU nun garnicht zufrieden sind.

    Auf dem XLS-M1 sind Lötpads, wo man einen (abschaltbaren und stromgeregelten) GoldCAP-Buffer anschließen kann.

    Anleitung mit Belegung

    Grüße

    Michael

  17. Das wäre ja ein Lichtblick.
    Auf der Massoth-HP gewinne ich den Eindruck, dass es den nur mit Allegra-Sound gibt. Oder kauft man sich den Sound extra, wie bei Zimo?

  18. Ernst schrieb:
    ..... Oder kauft man sich den Sound extra, wie bei Zimo?

    Nein, solch einen Driß machen die ME-Leute nicht!

    Wer einen Decoder kauft hat das Recht auf alle Sounds und upodates , die auf der update Seite zu finden sind, daher sind sie ja dort. Mann muss sich nur einmalig registrieren dort, sonst sieht man nur die Anleitungen.

    Um aber einen Sound oder Firmware selber aufzuspielen, benötigt man neben einem PC noch das Programmiermodul, was aber für knapp 110 EUR zu haben ist mit USB-Schnittstelle. Die PC-Software dazu gibt es wiederum im Download-Center frei für alle registrierten user.

    CV's ändern kann man damit auch, da sind die Funktionen so wie bei der DiMAX-Zentrale am Programmiergleis.

    Für den M1 gibt es, weil er die erste Anwendung ist, aktuell nur den Allegra-Sound, aber der Rest ist in der Mache, schließlich rüstet ja MLGB nach eigenen Angaben alle künftigen Loks damit aus (mit der M1-Schnittstelle natürlich, nicht mit MASSOTH's Dekoder.... ;) )

    Da wäre ME schön blöd wenn sie sich den Markt verbauen würden durch solche Restriktionen.

    Grüße

    Michael
    P.S: ..... ich teste gerade was feines.... ;)

  19. Zu sagen wäre noch, dass der Däppen-Sound in einer eigenen Klasse ist und ich für die Qualität gerne etwa Geld ausgebe. Dass die ZIMO-Dekoder schlechthin die besten Langsamfahreigenschaften haben ist bekannt.

    Wenn nicht, dann hier mal schauen LGB C-C mit ZIMO/Däppen Kombo ;)

    Bearbeitet von RhB_HJ am 13.08.2014, 19:15

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  20. Hallo,

    also zum Sound ist folgendes zu sagen:
    ich sehe hier drei Wettbewerber am Markt, nämlich Zimo, Massoth und ESU. Die letzteren zwei bieten Sound Files frei an, die jeder mit dem entsprechenden Equipment in die Decoder laden und verändern kann. Jeder kann mit der entsprechenden Software Sound Files auch selber generieren. Allerdings kann auch jeder ein Sound Projekt grauenhaft verstümmeln. Diese Hersteller bieten Soundprojekte in der gehobenen Amateurqualität an.

    Warum ich das hier so frech behaupte? Weil ich selber jahrelang auf diesem Gebiet tätig war und Sounds für Flugzeugsimulationen für deutsche Focke Wulf (Jumo) und Messerschmitt (Daimler) Flugzeuge aus Originalaufnahmen abgemischt habe.

    Referenzseite

    Bei Zimo kann man auch selber Sound Projekte komponieren oder ein komplettes Soundprojekt käuflich erwerben. Herausragend sind die Soundprojekte von Heinz Däppen, die in der Profiliga spielen. Diese sind kopiergeschützt, was man auch angesichts des Aufwandes verstehen kann, damit nicht jedermann diese Sounds verwurschtelt und weiterverwendet. Für einen Profi sind auch die geschützten Soundprojekte digital auslesbar. Durch das Zimo Funktionsmapping und die neueste Version der Software ZCS sind auch geschützte Soundprojekte individuell anpassbar.

    Ansonsten sehe ich das so, Massoth liefert solide Grundausstattung auf hohem technischen Niveau, Decoder rein zwei Entkuppler anstecken, die Sache läuft. Jahrelange Erfahrung als Zulieferer von LGB, Märklin hätte sicher gut getan, sich diesen Zulieferer warm zu halten

    ESU ist inzwischen fast so komplex geworden wie Zimo, für den Normalanwender ist hier ohne entsprechende Software und PC-Unterstützung kein Land zu gewinnen, so sind z.B. CVs 250-500 vierfach belegt. Die Decoder bieten noch nicht 14 Funktionsausgänge und wie man aktuell am Beispiel des KISS Krokodils sieht, ist der integrierte Puffer noch mit Fehlern behaftet.

    Wenn man bereit ist und die Geduld hat sich durch die zahllosen Varianten der Konfiguration eines Zimo Decoders durchzuarbeiten, hat man in meinen Augen die derzeit beste Motoransteuerung und besten Langsamfahreigenschaften auf den Markt.
    Allerdings muss man hier gut eingearbeitet sein, die Softwareunterstützung ist bei Zimo erst im Aufbau.
    Auch ist es ein offenes Geheimnis, dass Ankündigungen von Neuerscheinungen zum Ende des Jahres meist verschweigen, welches Jahr den gemeint ist. Zimo liefert immer Avantgardetechnik ab bei der sich die Frage erhebt, ob der Normalverbraucher das braucht und auch nutzen kann und das nötige Kleingeld hat.
    Natürlich wird die neue Zentrale MX10, wenn sie denn erscheint, ein Überflieger mit 20 A und vielen neuen Gimmicks. Natürlich ist es toll wenn ich alle Weichendecoder der Anlage ohne Ausbau updaten und programmieren kann.
    Und das neue Schweizer Lichtmapping ermöglicht jetzt jede Lampe am Fahrzeug einzeln anzusteuern und in Funktionsblöcken zusammenzufassen. Heinz Däppen hat das Soundprojekt Krokodil überarbeitet und erweitert…KISS, Variante Zimo?

    Ich investiere jetzt erstmal in einen Massoth Funktionsdekoder für Servos, damit ich Panthos und Entkupplung bedienen kann. Dank Andreas Hilfe ist auch der Fundus an Aufstiegshilfen gewachsen. Nur hat die Euphorie eine Lösung à la BEMO einfach in 1:22,5 nachzubilden einen starken Dämpfer erhalten. Die Kulissenführung der Vorbauten ist beim KISS Modell sehr komplex, selbst wenn man minimal R3 zu Grunde legt. Da warte ich noch auf eine neue Erleuchtung...

    Grüsse

    Herby

    Bearbeitet von Herbert Schneider am 13.08.2014, 21:57

  21. Nach vier Forumsseiten ESU-Decoderproblem bin ich einer, vielleicht sogar DER Ursache auf die Spur gekommen:
    Ein simples Verteilkästchen Marke LGB, über die Jahre leicht mit Moos überwachsen, hat diese Woche den Geist aufgegeben.

    Seit der Sanierung des Verteilers tut das Kroki, was es soll, und die Weichenstrassen lassen sich schalten, wann ich will.

    Bearbeitet von Reutimann Ernst am 22.08.2014, 22:26

  22. @Ernst

    herzlichen Glückwunsch, dass Dein Kroko besser reagiert.
    Aber es bleibt trotzdem das Problem, dass der ESU Dekoder bzgl. Langsamfahreigenschaften und Toleranz bei Kontaktproblemen hinter einem Zimo zurückbleibt.

    Grüsse

    Herby

  23. Danke für den Glückwunsch :)

    Nachdem sich gestern Abend alles so schön schalten liess, habe ich heute den Decoder auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
    ...
    Jetzt bin ich dran, die zuvor verstellten CV einzeln durchzutesten, weil es mit den Werkseinstellungen gar nicht mehr so rund läuft wie gestern.

    Gerade habe ich die Motorsteuerung von werkseitig 40 kHz auf 20 kHz umgestellt. Das ist scheinbar schon mal erfolgreich.
    Analogbetrieb aus oder ein ist egal.
    Wäre dann noch, alle Protokolle bis auf DCC auszuschalten.

  24. @ Ernst

    Bin ab Dienstag wieder zu Hause.
    Könnte versuchen per Lokprogrammer die CVs auszulesen.
    Habe gegenüber der Werkseinstellung Kiss nur zusätzlich programmiert, dass die Führerstandsbeleuchtungen beim Anfahren verlöschen.

    Grüsse

    Herby

  25. Hallo zusammen,

    auch meine 408 und die von Klaus Himmelreich hatten im Originalzustand auf verschiedenen Anlagen ähnliche Probleme wie die eingangs geschilderten.Deshalb hat Klaus sich schweren Herzens entschlossen, doch alle auf Zimo mit Däppensound umzubauen. Jetzt schnurrt das Kroki perfekt über die Anlage.

    Schade, dass Kiss sich nicht von vorne herein bei der digitalen Ausstattung kompetente Hilfe holt. Die Kosten für den Umbau sind ja nicht ganz unerheblich. Parallel sind auch die LEDs der Stirnlampen, die auch schon etwas flackerten und keinen wirklich vorbildgerechten Eindruck der Beleuchtung erzeugten, durch eche Glühbirnchen ersetzt worden. Das sieht jetzt perfekt aus.

    Es würde mich interessieren, ob auch schon andere Modellbahner den ESU-Dekoder rausgeschmissen haben.

    Freundliche Grüße

    Michael

    Bearbeitet von Berse Michael am 23.08.2014, 20:16

  26. Wie sähe denn "kompetente" Hilfe aus? ZIMO??

    Das MX31 verfügt noch Heute nicht über die endgültig geplante Software (es funktionieren noch nicht alle versprochenen Features). Die MX10 ist seit mehreren Jahren angekündigt aber immer noch nicht lieferbar! Die MX1 kann noch immer nicht mehr als 14 Funktionen. Bis Dato keine Decoder mit serienmässigem Energiepuffer....

    Die Aussage dass ein ESU Decoder bei Kontaktproblemen hinter einem Zimo zurückbleibt ist doch Blödsinn, eine Gem mit ZIMO MX695 bei etwas Schmutz auf den Schienen macht keinen Wank, da läuft das Kroko noch Problemlos. Die Langsamfahreigenschaften eines MX695 mit default Werten in der Gem 4/4 sind miserabel, dagegen läuft das Kroko wie ein Panther auf leisen Pfoten.

    Das viele Probleme zwischen "Stuhl und Tastatur" zu finden sind, ist altbekannt. Der Tread beweist dies auf schönste Art und Weise. Die Lok und die Anlage läuft nicht mehr seit die Lok im Einsatz steht. Dann kommen die wildesten Spekulationen. Der Decoderpuffer sei falsch programmiert, der Decoder tauge nichts etc etc. Dann oh Wunder läuft alles, nachdem man die Schienverbinder neu gerichtet hat. Dann gehts wieder nicht. Dann eine Probefahrt auf einer anderen Anlage und zum Schluss ist ein LGB Verteiler der nichts taugt Schuld.

    ZIMO Fahrer sind sowieso gegen alles was nicht aus Wien kommt (ich bin auch einer..), bei uns wird prophylaktisch jedes Fremdprodukt eliminiert. Heute bin ich der Meinung zu unrecht. Der ESU 3.5 in der Gem hat die besten Langsamfahreigenschaften aller Decoder. Wegen dem Sound (und nur darum) habe ich trotzdem und schweren Herzens einen MX695 drin, jedoch musste lange Zeit am Decoder getunt werden, bis er nur einigermassen wie ein ESU arbeitet. Hier hätte man eventuell kompetente Hilfe an ZIMO leisten müssen.

    Der 4.0 im Kroko ist top. Ich habe die Anfahrverzögerung erhöht und die Minimlageschindigkeit gesenkt und bin eigentlich der Meinung, die Lok läuft so wie ich es vom Vorbild her kenne. Der Sound ist gut, kommt aber nicht in allen Bereichen an den Däppen Sound (auch wenn diese Projekte nicht immer in allen Bereichen fehlerfrei sind!)

    Vom V4.0 Energiepuffer bin ich aber Überzeugt, absolut unempfindlich gegenüber Kontaktproblemem und der Decoder lässt sich jederzeit Programmieren (mit Energiepuffer keine Selbstverständlichkeit).

    Alos ich habe meine Meinung gegenüber ZIMO revidiert, nicht mehr nur "aussschliesslich" sondern durchaus einmal ein "nebeneinander". Und ich bin der Meinung, dass ESU wohl keine kompetente "Hilfe" benötigt.

    Aber es ist doch schön, dass KISS wieder das Steckleistenmotherboard eingebaut hat, so kann der Decoder einfach gegen ein Produkt der eigenen Wahl getauscht werden und der V4.0 findet locker im EBAy einen neuen Kunden.

    Gruss Dani

  27. Perfekt ist niemand, aber wenn's um Hilfe geht bevorzuge ich ZIMO, denn mit ESU habe ich auch schon mal Erfahrungen gesammelt. Nie wieder!

    Aber ich lese die Beiträge über die ESU-Probleme gerne, sie sind quasi die Bestätigung.

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

  28. dneu schrieb:
    Dann kommen die wildesten Spekulationen.

    Als wilde Spekulationen würde ich die Fehlersuche nicht bezeichnen, eher als Blindflug, try and error oder so. Nachdem die Fehler auftreten, kann man als Laie nichts anderes tun, als allerlei zu versuchen und zu schauen ob es hilft.

    Am ehesten hätte ich mir vorstellen können, dass sich die Firmen Kiss und ESU zusammensetzen würden und ihr gemeinsames Projekt nochmals unter die Lupe nähmen. Davon ist mir bisher allerdings nichts zu Ohren gekommen.

    Und zum Schluss nochmals ein "wildes" Müsterchen:
    Nach der Sanierung des Verteilerkästchens habe ich wirklich einen ganzen Abend lang völlig ohne die bekannten Probleme zwei Züge fahren lassen, anschliessend die Fahrzeuge in den Schopf verräumt und den Erfolg in den Foren gepostet.
    Am nächsten Morgen traten die Probleme wieder auf, besonders bei einer bestimmten Weiche. Die Weiche wird mit einem 1-Kanal-Decoder von LGB gesteuert, völlig zuverlässig mit allen Loks ausser der C-C.
    Heute habe ich den Decoder (versuchsweise, versteht sich) gegen einen baugleichen neuen getauscht. Nun übersteht die Weiche wieder alle Kiss-Kroki-Attacken.
    Soll das verstehen wer will. Weichendecoder geht - geht nicht - geht ein bisschen. Bisher war ich der Meinung, dass so ein Decoder entweder funktioniert oder defekt ist. Aber etwas dazwischen?

    Gruss
    Ernst

    Bearbeitet von Reutimann Ernst am 24.08.2014, 23:40

  29. Hallo nochmal,

    sorry, wenn ich sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

    Ich habe nur meine persönlichen Eindrücke geschildert. Klaus Himmelreich hat eine perfekt konfigurierte Zimo-Außenanlage. Nicht umsonst schreibt er zum Thema Elektronik regelmäßig Berichte im Gartenbahnprofi. Ich lasse seit langen Jahren alle meine Kiss- und Magnus-Fahrzeuge von ihm auf Zimo umbauen. Und egal zu wem ich die mitnehme, ob Eschershausen (Ge 6/6 II, Ge 4/4 I, Gem, Te 74 von Magnus) , Modellbautage der Stadtwerke Wuppertal (Be 4/4 von Ed de Bruijn) oder Spaßbahnforum-Stammtisch West oder sonst wo. Die fahren immer perfekt und ohne Mucken egal welche Zentrale steuert.

    Und ich habe selbst gesehen wie die Werksversion der Ge 6/6 I auf seiner Anlage genau das gezeigt hat, was eingangs beschrieben wurde.

    Aber noch einmal. Das ist mein persönlicher Eindruck. Sicher mag es Mitstreiter geben, die in der Lage sind, den ESU-Decoder perfekt zu programmieren.

    Freundliche Grüße

    Michael

  30. Ernst schrieb:
    Nun übersteht die Weiche wieder alle Kiss-Kroki-Attacken.
    .................

    🤪 Spass ein

    Bissig sind alle Krokodile; Deines ist wahrscheinlich ein australisches Salzwasserkrokodil, die sind besonders gefürchtet.

    Spass aus 😊 ;)

    Bearbeitet von RhB_HJ am 25.08.2014, 00:14

    Schönen Gruss
    HJ
    Hans-Joerg Mueller
    Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
    Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb

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